Die Gesundheit der Jugendlichen
Zusammenfassung
Die Jugend in Europa — wie auch in anderen fortgeschrittenen westlichen Industrienationen der „Ersten Welt“- gilt als überwiegend gesund. Sofern Kinder und Jugendliche nicht von Behinderungen oder chronischen Erkrankungen betroffen sind, bilden sie allenfalls im Bereich von Aids-, Tabak-, Alkohol- und Drogenprävention eine Zielgruppe nationaler oder europäischer Gesundheitspolitik. Allerdings weist das Spektrum ihrer Erkrankungen und seine spezifische Entwicklung — von den Infektionskrankheiten zu eher umweltabhängigen Allergien und Atemwegserkrankungen — samt seiner nationalen und geschlechtsspezifischen Unterschiede auf Möglichkeiten der Verbesserung der gesundheitlichen Situation junger Menschen hin. Daraus resultiert ein Handlungsbedarf, der — wie z.B. die Skandale um schadstoffbelastete Lebensmittel belegen — innerhalb nationaler Grenzen nicht angemessen umgesetzt werden kann.
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