Zusammenfassung
Im Erhebungsjahr (1996) waren die Weichen für die monetäre Zukunft der Deutschen noch nicht endgültig gestellt. Dieser Situation wurde durch einen Fragewortlaut Rechnung getragen, der diesen Schwebezustand abgebildet hat: „In einigen Jahren wird es die D-Mark möglicherweise nicht mehr geben. Stattdessen wird in einigen Ländern eine gemeinsame Euro-Währung gelten. Welche Gefühle haben Sie, wenn Sie an die Europäische Währungsunion denken?” Die Frage ermöglichte und erbrachte alle nur denkbaren Antworttypen — vom knappen Kommentar bis zur ausführlichen Darlegung. Weil die artikulierten Gefühle oft mit Reflexionen vermischt sind, wurde in einem ersten Auswertungsschritt der in beidem enthaltene Tenor herauspräpariert und zwischen den Polen positiv/negativ kodiert. Dieses Verfahren ergibt bereits ein aussagestarkes Bild, das erheblich differenzierter ist als das Standardmaterial aus der Meinungsforschung, und das auch im 21. Jahrhundert aktuell und wichtig ist. Die Aufschlüsselung nach Generation vermittelt weitere Einsichten.
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