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Einsatz für gerechtere gesellschaftliche Zustände

  • Georg KönigsbergerEmail author
Conference paper

Abstract

Brünners Entschluss, sich beruflich der Rechtswissenschaft zu widmen, gründete auf seinen Erfahrungen Anfang der 1960er Jahre, als er über das American Field Service (AFS) ein Jahr lang die Richmond High-School in Minnesota besuchen konnte. Die im Vergleich zu seiner Heimat weit pluralistischere Gesellschaft in den USA auf der einen, die geläufigen Diskriminierungen insbesondere gegenüber der afroamerikanischen Bevölkerung (Hinderung an der Ausübung des Wahlrechts, Segregation im öffentlichen Raum, …) auf der anderen Seite, prägten Brünner und bildeten in Folge das Fundament seiner liberalen Einstellungen und seines sozialwissenschaftlichen Rechtszugangs. Auch wenn Brünner sich in manchen Fällen vielleicht selbst nicht mit den Anliegen oder Wünschen einer betroffenen Gruppe oder Minderheit identifizieren kann, hindert ihn dies nicht daran, sich für deren Anliegen und damit für gerechtere gesellschaftliche Zustände einzusetzen. Durch persönliche Interessen oder Wertevorstellung lässt er sich seinen Blick auf einen (grund)rechtskonformen Umgang nicht trüben, immer vor der Prämisse Gleiches gleich zu behandeln beziehungsweise die gleichen Rechte zu gewähren. Brünners Interessen sind hier nicht auf einen bestimmten Bereich beschränkt, vielmehr setzt er sich mit verschiedensten Bereichen der Diskriminierung wie jener nach Ethnie, Religion oder auf Grund von Homosexualität auseinander, betätigt sich im Bereich der Geschlechtergerechtigkeit oder jenem der Bettelei. Nachfolgend soll Brünners Wirken in einigen dieser vielen Bereiche etwas vertiefend dargestellt werden.

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Authors and Affiliations

  1. 1.Legal DepartmentStyrian Economic ChamberGrazAustria

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