Kybernetik 1. und 2. Ordnung

  • Sabine Klar
  • Gerda Klammer

Zusammenfassung

Der Begriff Kybernetik geht auf den Mathematiker Norbert Wiener (1948) zurück. Der wesentliche Bestandteil eines kybernetischen Systems ist der Regelkreis, der aus einer zu regelnden Größe besteht und einem Regler, der diese über Stellglieder beeinflussen kann. In der Kybernetik spricht man von „negativer Rückkoppelung“, wenn die vom Meßfühler festgestellten abweichenden Werte wieder auf den Sollwert hin ausgeglichen werden und von positiver Rückkoppelung, wenn die abweichenden Werte noch weiter in der gleichen Richtung verstärkt werden. Die Idee des rückgekoppelten Regelkreises (→ Feedback) wurde von Theoretikern der → Familientherapie auf die Familie übertragen, die entsprechend als homöostatischer Mechanismus (→ Homöostase) gesehen wurde, der stets darauf bedacht sei, auch bei Störungen das Gleichgewicht und den Status quo wiederzuerlangen.

Literatur

  1. Foerster H v (1993) KybernEthik. Berlin, MerveGoogle Scholar
  2. Glasersfeld E v (1987) Wissen, Sprache und Wirklichkeit. Braunschweig, ViewegGoogle Scholar
  3. Hoffman L (1984) Grundlagen der Familientherapie. Konzepte der Entwicklung von Systemen. Hamburg, Isko PressGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag/Wien 2000

Authors and Affiliations

  • Sabine Klar
  • Gerda Klammer

There are no affiliations available

Personalised recommendations