Braune Donau

Transportweg nationalsozialistischer Biopolitik
  • Ortrun Veichtlbauer
Part of the Edition Transfer book series (EDTRANS)

Auszug

Als der Berliner Segler und Marinemaler Otto Protzen2 im Kriegsjahr 1917 mit seinem Kajak „Kiekindewelt“ vom Schwarzwald zum Schwarzen Meer paddelte, um die Donau „für die Deutschen zu ‚entdecken‘“, und „den Acker vor [zu] bereiten, auf dem wir künftig unsre Saat aussäen und ernten können“, existierte durch gezielt organisierte, massenhafte Einwanderungsströme vergangener Jahrhunderte längst ein „regelrechter deutscher Archipel von Zentraleuropa bis an die Ufer der Wolga“3.

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Literatur

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  2. 2.
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  10. 12.
    Erwünscht waren Einwanderer, welche in ländlichen Beschäftigungen und Handwerken als Beispiel dienen können [...] gute Landwirte, Leute, die im Weinbau, in der Anpflanzung von Maulbeerbäumen und anderen nützlichen Gewächsen hinreichend geübt oder in der Viehzucht, besonders aber in der Behandlung und Zucht der besten Schafrassen erfahren sind, die überhaupt alle notwendigen Kenntnisse zu einer rationellen Landwirtschaft haben [...]. Vgl. Heinz Ingenhorst: Die Russlanddeutschen. Aussiedler zwischen Tradition und Moderne, Frankfurt und New York 1997, 24ff., und Klötzel, Die Russlanddeutschen, S. 35f.Google Scholar
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    Ein Ausflug nach Bessarabien vom Kunst-und Landschaftsgärtner Flach, in: Wochenschrift des Vereines des Gartenbaues in den königl.Preuss.Staaten für Gärtnerei und Pflanzenkunde, Berlin 1860, 3. Jg., S. 258–260, hier S. 258f.Google Scholar
  14. 16.
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  15. 19.
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  16. 20.
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  17. 21.
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  18. 22.
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  19. 23.
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  20. 24.
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  21. 26.
    Frentz wurde Kameramann bei Leni Riefenstahl, Kameramann für die Deutsche Wochenschau und verantwortlich für die Hitleraufnahmen von September 1939 bis März 1945, Dokumentator des Atlantikwalls, der V-Waffen-Produktion und anderer Rüstungsprojekte für Hitler und Speer. Siehe: Hans Georg Hiller von Gaertringen (Hg.): Das Auge des Dritten Reiches: Hitlers Kameramann und Fotograf Walter Frentz, München 2007.Google Scholar
  22. 27.
    Frentz, Schluchten, S. 10Google Scholar
  23. 28.
    Ebda. Anm.: In den 1920er war das aus einem zerlegbaren Holzgerüst und einer Bootshaut aus Leinenstoff und mehreren Schichten Gummi in Deutschland sehr populär. Ab den 1930er Jahren trug die Entwicklung von PVC als neuem Kunststoff zum anhaltenden Erfolg bei.Google Scholar
  24. 30.
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  25. 31.
    Lothar-Günther Buchheim: Tage und Nächte steigen aus dem Strom, München 2000, S. 180–181Google Scholar
  26. 32.
    Buchheim, Tage und Nächte, S. 186Google Scholar
  27. 34.
    Faltbootfahrten auf der Donau wurden nicht nur von deutschen „Naturbezwingern“ gemacht. 1937 bereiste z. B. auch der spätere Pädagoge und Didaktiker William Van Til mit seiner Frau auf dem Faltboot „Long Island Duck II“ die Donau. In seinem 1938 veröffentlichten Reisebuch The Danube Flows through Fascism: 900 Miles in a Foldboat beschreibt er zwei Juden, die er im Schwarzwald trifft — „broken“ und „scorned“ — als ebenso eingeschüchtert wie „Alabama Negroes“. Das Buch fand einige Beachtung in den USA, halbseitige Besprechungen erschienen u.a. in der Sunday New York Times und der Sunday Herald Tribune. Siehe: William Van Til: My Way of Looking At It: An Autobiography, Terre Hute 1983, S. 99, 101Google Scholar
  28. 35.
    Verhandlungen des Deutschen Reichstages, Bd. 460 (unveröffentlicht) S. 51–63, zitiert in: Hans Volz: Dokumente der Deutschen Politik, Bd. VII/l, Berlin 1940, S. 334–362, hier S. 347Google Scholar
  29. 36.
    Paul Kluke: Nationalsozialistische Europaideologie, in: Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte, 1955, 3. Jg., Heft 3, S. 240–274, hier S. 250Google Scholar
  30. 37.
    Hans Volz: Daten der Geschichte der NSDAP, Berlin und Leipzig 1939, S. 13Google Scholar
  31. 38.
    Gottfried Feder: Das Programm der NSDAP und seine weltanschaulichen Grundgedanken, München 1928, S. 19Google Scholar
  32. 39.
    Krötz, Vorwort, in: Die Rückkehr der Volksdeutschen aus der Dobrudscha und dem Süd-Buchenland, S. 7Google Scholar
  33. 40.
    Für die Texte der Umsiedlungsverträge vgl. Dokumente der Deutschen Politik Bd. VII/2, S. 635 ff., 653 ff., 664 ff.; über die Durchführung ebd., S. 630 ff., sowie Bd. VIII/2, Berlin 1943, S. 619 ff.Google Scholar
  34. 41.
    Aleksandr Makarov: Die Eingliederung Bessarabiens und der Nordbukowina in die Sowjet-Union, in: Zeitschrift für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Bd. 10, 1940/41, S. 336 ff.Google Scholar
  35. 42.
    Der Text der „Vereinbarung“ mit allen Anlagen wurde für die Mitglieder der Umsiedlungskommandos zweisprachig gedruckt. Für Text und Verhandlungsablauf vgl. auch: Dokumente der Deutschen Politik VIII/2, S. 624 ff.Google Scholar
  36. 43.
    Vgl. Dokumente der Deutschen Politik VIII/2, S. 621, sowie Anmerkungen zum Vertragstext, ebd., S. 627 ff.Google Scholar
  37. 45.
    Krötz, in: Die Rückkehr der Volksdeutschen aus der Dobrudscha und dem Süd-Buchenland, S. 7Google Scholar
  38. 46.
    Die meisten Planungen wurden in der zweiten Hälfte des Jahres 1943, nach der Niederlage bei Stalingrad, eingestellt. Einzelne Teilprojekte wurden bis Kriegsende fortgeführt. Siehe: Isabel Heinemann: Wissenschaft und Homogenisierungsplanung für Osteuropa. Konrad Meyer, der „Generalplan Ost“ und die deutsche Forschungsgemeinschaft, in: Isabel Heinemann und Patrick Wagner (Hg.): Wissenschaft-Planung-Vertreibung, Bd. 1., Stuttgart 2006, S. 45–72, hier S. 53Google Scholar
  39. 47.
    Schmitt, Land und Meer, S. 71f.Google Scholar
  40. 48.
    Elke Fröhlich (Hg.): Die Tagebücher von Joseph Goebbels. Sämtliche Fragmente, München u.a. 1987, Bd. 4, S. 72. Eintragung vom 13. 3. 1940Google Scholar
  41. 49.
    Krötz, in: Die Rückkehr der Volksdeutschen aus der Dobrudscha und dem Süd-Buchenland, S. 53Google Scholar
  42. 50.
    Franz Tumler: Die Landschaft Oberdonau. Zuerst erschienen in: Das innere Reich.Zeitschrift für Dichtung, Kunst und Leben, 2. Jg., 1935/36, Heft 12. Zweitveröffentlichung in: Die Landschaft Oberdonau. In der Schau zeitgenössischer Dichter, herausgegeben vom Gaupropagandaamt Oberdonau Hauptstelle Kultur, Wels 1944, S. 3–14, hier S. 13Google Scholar
  43. 52.
    Alfred Thoß: Heimkehr der Volksdeutschen. Volkwerdung und Glaube, Bd. 14., Berlin 1941, S. 8 ff.Google Scholar
  44. 53.
    Vgl. dazu Dokumente der Deutschen Politik VIII/2, S. 641Google Scholar
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    Nach einer Statistik des „Reichskommissars für die Festigung deutschen Volkstums“ RKF wurden aus Bessarabien 30.461 Menschen mit LKW, 15.273 mit Fuhrwerken und 22.337 mit der Eisenbahn abtransportiert, während 20.301 mit Trecks ihr Land verließen. Verschifft wurden in Kilia 20.044, in Reni 39.905 und in Galatz 28.523 UmsiedlerInnen, in: Der Menscheneinsatz. Grundsätze, Anordnungen und Richtlinien, herausgegeben von der Hauptabt. I des RKF, Berlin 1940, S. 144; vgl. auch Dokumente der Deutschen Politik VIII/2, S. 626)Google Scholar
  46. 55.
    Die entsprechenden Verfügungen des RKF ergingen für die Bessarabien-Deutschen am 13. 11. 1940 (Der Menscheneinsatz, S. 35f.), für die Bukowina-Deutschen am 7. 2. und 22. 7. 1941 (Der Menscheneinsatz, 1. Nachtrag, S. 24ff.).Google Scholar
  47. 56.
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  48. 58.
    Der Zug der Volksdeutschen aus Bessarabien und Nord-Buchenland. Geleitwort: SS-Obergruppenführer Werner Lorenz, Einführung: Gerhard Wolfrum, Berlin 1942, (=Bücher der Heimkehr 2), S. 6Google Scholar
  49. 59.
    Krötz, in: Die Rückkehr der Volksdeutschen aus der Dobrudscha und dem Süd-Buchenland, S. 24Google Scholar
  50. 60.
    „Nee, der gude, gude Boden!“ lässt Arno Schmidt deutsche, vor der Sowjetarmee fliehende „Umsiedler“ am Ende des Zweiten Weltkrieges klagen, in: Leviathan, Zürich 1986, I/1, S. 37Google Scholar
  51. 62.
    Zitiert in: Die Neubauernsiedlung im Warthegau, in: Der Vierjahresplan. Zeitschrift für nationalsozialistische Wirtschaftspolitik, Berlin 1940, Nr. 20, S. 894–895, hier S. 895Google Scholar
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    Ernst Ruhe: Donaustrom — Schlagader Europas, in: Donauzeitung, 1. Jg., 12. 10. 1941, S. 5Google Scholar
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  56. 68.
  57. 69.
    Zum gut dokumentierten Kladovo-Transport, aber auch anderen Donautransporten, siehe: Jürgen Rohwer, Jüdische Flüchtlingsschiffe im Schwarzen Meer (1934–1944), S. 197–248; Jon and David Kimche: The Secret Roads. The „Illegal“ Migration of a People 1938–1948, London 1954, auf deutsch: Des Zornes und des Herzens wegen. Die illegale Wanderung eines Volkes, Berlin 1956; Gabriele Anderl und Walter Manoschek: Der „Kladovo-Transport“ auf dem Weg nach Palästina 1939–1942, Wien 2001; William R. Perl: The Four-Front War. From the Holocaust to the Promised Land, New York 1978. Perl schreibt, die SS habe bis zur Abreise gedroht: „Sie [Anm.: die Flüchtlinge] gehen entweder auf die Donau oder in die Donau.“Google Scholar
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  60. 73.
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    Laut Firmenkompass gibt es gegenwärtig eine 1940 gegründete „Suka“ Silobau Heinrich Kling offene Handelsgesellschaft in 1070 Wien, Inhaber: Orglmeister Gustav jun., Dipl. Ing., Firmenbuchnummer 838h.Google Scholar
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    Südost-Echo. Internationale Finanz-und Wirtschafts-Zeitung, 31. 3. 1939, S. 9Google Scholar
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    Donauzeitung, 3. 10. 1943, S. 5Google Scholar
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    Donauzeitung, 5. 10. 1943, S. 4Google Scholar
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    Gliederung der Südosteuropa-Gesellschaft (Stand 1. 9. 1943), ungedrucktes Manuskript der Südosteuropa-Gesellschaft, Teil 4, Präsidien, Beiräte, Kuratorien, Arbeitskreise, Ausschüsse der SOEG, ÖNB Sign. 293.705-C, ohne SeitenangabeGoogle Scholar
  116. 130.
    Vgl. Vortrag des MWT-Präsidenten Tilo Freiherr von Wilmowsky auf der Wiener Tagung des MWT am 2. 9. 1940, in: Wolfgang Schumann (Hg.): Griff nach Südosteuropa. Neue Dokumente über die Politik des deutschen Imperialismus und Militarismus gegenüber Südosteuropa im zweiten Weltkrieg, Berlin 1973, S. 89f.Google Scholar
  117. 131.
    Deutsche Bank, Darmstädter-und Nationalbank, Dresdner Bank und Commerzbank.Google Scholar
  118. 132.
    Zum Verhältnis SOEG-MWT/Reichsgruppe Industrie: Schumann, Griff nach Südosteuropa, S. 54–61Google Scholar
  119. 133.
    Eine komplette Aufstellung der SOEG-Gremien findet sich in: Gliederung der Südosteuropa-Gesellschaft (Stand 1.9.1943).Google Scholar
  120. 134.
    Die Hochschule für Welthandel: Eine Filiale des Dritten Reiches, in: Der Morgen, 29. 5 1933, zitiert nach: Peter Berger: Die Wiener Hochschule für Welthandel und ihre Professoren 1938–1945, in: ÖZG, 10. Jahrgang, 1999, H. 1, S. 9–49, hier S. 34Google Scholar
  121. 135.
    Kurt Knoll war Professor für englische Sprache an der Hochschule für Welthandel und ab 1938 Leiter der Auslandspressestelle im Reichspropagandaamt für Österreich, Gauführer des NSD-Dozentenbundes, ab 1941 Mitglied des Beirats der Südosteuropa-Gesellschaft, Leiter der Südostgemeinschaft der Wiener Hochschulen und Vorsitzender des Volkswirtschaftlichen Ausschusses des MWT, außerdem ab 1942 SS-Obersturmbannführer.Google Scholar
  122. 136.
    Kurt Knoll: Ansprache zur Abschlußfeier des ersten Lehrgangs der Südoststiftung des Mitteleuropäischen Wirtschaftstages an der Hochschule für Welthandel am 17. 7. 1941, in: Kurator der wissenschaftlichen Hochschulen, Bestand Nr. 5006 (ÖStA/AdR).Google Scholar
  123. 137.
    Leibrock, Südosten, S. 294Google Scholar
  124. 138.
    Aktennotiz Knolls über eine Besprechung mit Max Ilgner im Rektorat der Hochschule für Welthandel am 10. 6. 1940, zitiert in: Schumann (Hg.), Griff nach Südosteuropa, S. 79Google Scholar
  125. 139.
    Vgl. Vortrag des MWT-Präsidenten Tilo Freiherr von Wilmowsky auf der Wiener Tagung des MWT am 2. 9. 1940, in: Schumann (Hg.), Griff nach Südosteuropa, S. 89f.Google Scholar
  126. 140.
    Karl Oberparleitner: Geschichte der Exportakademie und der Hochschule für Welthandel, in: 50 Jahre Hochschule für Welthandel in Wien (1898–1948), Wien 1948, S. 5–25, hier S. 21Google Scholar
  127. 141.
    Sie wurde 1948 als für das European Recovery Program zuständige Sektionsleiterin im Ministerium für Vermögenssicherung und Wirtschaftsplanung unter ungeklärten Gründen von den Sowjets verschleppt und verbrachte sieben Jahre im sibirischen Gulag. Auf ihre Initiative wurde auf dem Areal der ehemaligen Luftnachrichtentruppen-Kaserne in Wien-Liesing in den 1970er Jahren die Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit („Wotrubakirche“) nach den Plänen Fritz Wotrubas erbaut.Google Scholar
  128. 142.
    Hermann Gross: Soldatenbriefe der Hochschule für Welthandel in Wien für ihre eingerückten Studenten, herausgegeben im Auftrage seiner Magnifizienz Rektor Professor Dr. Kurt Knoll, Nummer 3, Wien 1944, S. 76–93, hier S. 81Google Scholar
  129. 143.
    Margarethe Ottilinger: Die Donau, Wasserstraße Großdeutschlands und Verkehrsweg nach dem Nahen Osten, Dissertation an der Hochschule für Welthandel, Wien 1941Google Scholar
  130. 144.
    Ottilinger, Die Donau, S. 59, 160Google Scholar
  131. 145.
    Wien Umschlagplatz für Südost-Getreide. Der Bau des Donau-Großhafens bei Albern-Kaiserebersdorf, in: Südost-Echo, 14. 4. 1939, S. 8Google Scholar
  132. 146.
    Südost-Echo, 4. 2. 1939, S. 1Google Scholar
  133. 147.
    Beispielsweise konnte sowohl eine als Hoch-u. Tiefbauunternehmung Muenchen-Wien bezeichnete Baufirma, vermutlich die 1996 in Konkurs gegangene international im Wasserbau tätige Alfred Kunz GmbH & Co. Hoch-und Tiefbauunternehmung München, als auch eine Bauunternehmung Holzmann, wahrscheinlich der weltweit tätige Frankfurter, in der NS-Zeit sehr aktive und 2002 in Konkurs gegangene Baukonzern Philipp Holzmann AG, auf Zwangsarbeitslager in der Lobau zurückgreifen. Hinweise dazu in: Das nationalsozialistische Lagersystem, herausgegeben von Martin Weinmann, mit Beiträgen von Anne Kaiser und Ursula Krause-Schmitt, Frankfurt am Main 1999.Google Scholar
  134. 148.
    Eva Schuster: Die Bedeutung der Donau für Österreich: eine wirtschaftsgeographische und verkehrstechnische Betrachtung, Dissertation der Hochschule für Welthandel, Wien 1948. S. 104 f.Google Scholar
  135. 149.
    Alois Ammer: Neue Hafenanlagen an der Donau in der Ostmark, in: Der Deutsche Baumeister, 1939, Heft 3, S. 18–21, hier S. 21Google Scholar
  136. 150.
    E. Exel: Der unbekannte Hafen in Wien-Albern, in: Wirtschaft und Technik, Wien 1947, Heft 22, S. 5 ff.Google Scholar
  137. 151.
    Das künftige Verkehrsaufkommen in der Ostmark unter besonderer Berücksichtigung des Donauverkehrs, Reichsstelle für Raumordnung, Berlin 1941Google Scholar
  138. 152.
    Rafelsberger, Gauwirtschaftsplan, S. 47–48Google Scholar
  139. 153.
    Verbesserung von Kulturpflanzen, in: Donauzeitung, 18. 8. 1942, S. 4Google Scholar
  140. 154.
    Vgl. Michael Flitner: Sammler, Räuber und Gelehrte. Die politischen Interessen an pflanzengenetischen Ressourcen 1895–1995, Frankfurt/Main 1995, S. 58Google Scholar
  141. 155.
    Nach Paulus Ebner war Wilhelm Liebscher ab 1942 Prof. für Tierernährung an der BOKU und seit 1931 Mitglied der NSDAP, in: Politik und Hochschule: Die Hochschule für Bodenkultur 1914–1955, Wien 2002, (=Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte Bd. 37), S. 197.Google Scholar
  142. 156.
    Die anderen Versuchsgüter sollten dem „Grünland einschließlich Futterbau und Meliorationswesen“ bzw. der „Tierhaltung“ gewidmet sein.Google Scholar
  143. 157.
    BA Berlin R 2/18147: Versuchs-und Forschungsanstalt für Landwirtschaft, Wien: ßbernahme der Versuchsgüter Fuchsenbigl, Tuttenhof, Pama (Czardahof), Aktenzeichen: E 3255 a.Google Scholar
  144. 158.
    BA Berlin, R 14/61.Google Scholar
  145. 159.
    Bericht von Staatssekretär Reichsernährungsministerium Werner Willikens an Ministerialrat v. Knorre Reichsfinanzministerium vom 1. August 1942, BA Berlin R 2/18147, Versuchs-und Forschungsanstalt für Landwirtschaft, Wien: Übernahme der Versuchsgüter Fuchsenbigl, Tuttenhof, Pama (Czardahof): Aktenzeichen: E 3454b.Google Scholar
  146. 160.
    Susanne Heim: Kalorien, Kautschuk, Karrieren: Pflanzenzüchtung und landwirtschaftliche Forschung in Kaiser-Wilhelm-Instituten 1933–1945, Göttingen 2003, S. 215Google Scholar
  147. 161.
  148. 162.
    Einziehungserkenntnis der Geheimen Staatspolizei, Staatspolizeistelle Wien vom 4. März 1942, B.Nr. 1588/42, II BK 1, zitiert in einem Brief der Stiftsleitung an das BM für Vermögenssicherung und Wirtschaftsplanung vom 27. 1. 1947, Stiftsarchiv Karton 493/Nr. 5, Aktenzahl 273/43.Google Scholar
  149. 163.
    Stiftsarchiv Klosterneuburg, HS 25, Stiftschronik, verfasst von Berthold Cernik, S. 42Google Scholar
  150. 164.
  151. 165.
    Ebda., S. 71 f.Google Scholar
  152. 166.
    „Grundbücherliche Durchführung der Einweisungen“: Basierend auf „Reichsministerium für Ernährung und Landschaft“ (betr. Tuttenhof und Gst. 863 Kat. Gem. Strebersdorf), Urkunde: Erlass RMF. Vom 4. 12. 1942 Z.05300-1066 VI; Stiftsarchiv Klosterneuburg Karton 2918; Kirchen-Divers T-Kor-57.Google Scholar
  153. 168.
    Hans Stubbe: Arbeitsplan des Kaiser-Wilhelm-Institutes für Kulturpflanzenforschung in Wien [vom Sept. 1943], BA Potsdam R 14/1065, S. 70–75Google Scholar
  154. 169.
    Zu Brücher vgl. Uwe Hoßfeld und Carl-Gustaf Thornström: „Rasches Zupacken“: Heinz Brücher und das botanische Sammelkommando der SS nach Rußland 1943, in: Susanne Heim (Hg.): Autarkie und Ostexansion: Pflanzenzucht und Agrarforschung im Nationalsozialismus, Göttingen 2002, S. 119–144Google Scholar
  155. 170.
    Heinz Brücher: Bericht über das SS-Sammelkommando 1943 zur Sicherstellung von Saatgut der geräumten russischen Gebiete, BA Berlin, NS 19/2583Google Scholar
  156. 171.
    Heim, Kalorien, S. 223Google Scholar
  157. 172.
    Hans Stubbe: Geschichte des Instituts für Kulturpflanzenforschung Gatersleben der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin (1943–1968), Berlin 1982, (=Studien zur Geschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR Band 10), S. 21Google Scholar
  158. 173.
    Backes Unterstützung wird u.a. im Bericht des Staatssekretärs Willikens an Ministerialrat v. Knorre Reichsfinanzministerium vom 1. 8. 1942 erwähnt, BA Berlin R 2/18147, Versuchs-und Forschungsanstalt für Landwirtschaft, Wien: übernahme der Versuchsgüter Fuchsenbigl, Tuttenhof, Pama (Czardahof), Aktenzeichen: E 3454b.Google Scholar
  159. 174.
    Kommissar Siegl: Aktenvermerk vom 2. 6. 1943, Stiftsarchiv Klosterneuburg Karton 2918Google Scholar
  160. 175.
    Wilhelm Liebscher: Niederschrift der am 23. 7. 1942 betreffend der ýbergabe des Gutes Tuttenhof stattgehabten Besprechung, Stiftsarchiv Klosterneuburg Karton 2885;, Kommissar Siegl: Aktenvermerk über die Zusammenkunft am 19. 8. 1942 am Tuttenhof, Stiftsarchiv Klosterneuburg Karton 2885; Kommissar Siegl: Aktenvermerk 2. 6. 1943, Stiftsarchiv Klosterneuburg Karton 2918Google Scholar
  161. 176.
    Das 1945 zerstörte Vivarium war 1903 als Forschungsanstalt für experimentelle Biologie gegründet worden, in der erstmals in Wien Experimente zur Morphologie und Entwicklung von Tieren durchgeführt wurden. Dort hatte u.a. der „Krötenküsser“ Paul Kammerer gearbeitet.Google Scholar
  162. 177.
    Ersichtlich aus einem Briefwechsel Stubbes mit dem kommissarischen Verwalter Siegl, Stiftsarchiv Klosterneuburg Karton 2918.Google Scholar
  163. 178.
    Liste der Beschäftigten: Stiftsarchiv Klosterneuburg Karton 2918Google Scholar
  164. 179.
    Erhard Geissler: Biologische Waffen, nicht in Hitlers Arsenalen, Berlin 1999, S. 627–631Google Scholar
  165. 180.
    Hoßfeld und Thornström, Brücher, S. 143. Befragt man Österreichs Online-Katalog für pflanzengenetische Ressourcen, finden sich in der Samensammlung der AGES Linz, der Österr. Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH, zwei unter dem Namen Vavilov eingestellte Wunderbaumarten (Vavilov 453686, Vavilov 453682: Ricinus communis nudum), allerdings ohne nähere Angaben zur Herkunft. Rizinusöl war damals ein nicht nur medizinisch interessanter Rohstoff, sondern auch ein unentbehrliches Schmiermittel für Flugzeugmotoren.Google Scholar
  166. 181.
    Siegfried Sassoon: Siegfried’s Journey 1916–1920, London 1947, S. 79Google Scholar
  167. 182.
    Bericht über das landwirtschaftliche Gut Tuttenhof, Stiftsarchiv Klosterneuburg: Karton 493, Nr. 12, Zl. 1334/1945Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag/Wien 2008

Authors and Affiliations

  • Ortrun Veichtlbauer

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