Zusammenfassung
Weltweit hoch bedeutender mittelalterlicher Bau, wichtigstes hoch- und spätgotisches Baudenkmal von österreich. über Jahrhunderte Symbol für das geistige und politische Zentrum, heute Symbol für das topografische Zentrum von Wien. Der vom Herrscherhaus und Bürgertum betriebene Kirchenbau war ursprünglich vor der Stadt gelegen. Vom romanischen Bau (1230/40–1263) ist der Eingangsbereich (Riesentor, Heidentürme und Empore) erhalten. 1304–40 wurde der hochgotische Albertinische Hallenchor an das romanische Langhaus angefügt, das 1359 bis ca. 1450 durch eine gotische Staffelhalle ersetzt wurde. Wahrzeichen des Domes und der Stadt ist der Südturm (1359–1433, von Hans von Prachatitz vollendet). Der Nordturm wurde begonnen, aber nie fertig gestellt. Im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört, Wiederaufbau nach 1945. Eine der großen Kathedralen von Europa.
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