Spiroergometrie
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Auszug
Das Wort „Spiroergometrie“ besteht aus zwei Anteilen. „Ergometrie“ bezeichnet ein diagnostisches Verfahren zur Leistungsmessung. Mit einem geeigneten Gerät, dem Ergometer, wird eine physikalisch exakt definierte Leistung abverlangt. Dies ermöglicht nun Beurteilungen in zweierlei Hinsicht:
Für die erste Fragestellung genügt die Ergometrie als alleinige Untersuchung. Tatsächlich wird die Bedeutung dieser Beurteilung in der klinischen Praxis häufig unterschätzt. Patienten mit chronischen Erkrankungen, z.B. bei COPD, sind ja häufig nicht durch Schmerzen in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt, sondern durch die mehr oder weniger stark ausgeprägte Belastungsdyspnoe als klinisches Korrelat der verminderten Leistungsfähigkeit. Die Ergometrie ist jene Untersuchung, die das Ausmaß der Beeinträchtigung mit einem Messwert objektiviert.
- 1.
Die Prüfung der Leistungsfähigkeit, also die Beantwortung der Frage: welche Leistung kann äußerstenfalls erbracht werden?
- 2.
Die Beurteilung der Reaktion und Funktion der an der Leistungserbringung beteiligten Organsysteme.
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