Zusammenfassung
Zu den kleinen Annehmlichkeiten im klimatisierten Cockpit zählen Fernseher und Kassettenspieler, Bierkühler und Kaffeewärmer. DerTraktorführer spricht von seinem orthopädisch begutachteten Schalensitz aus über CB-Funk mit seiner Frau und seinem Makler. Er zieht einen Grubber, der zweimal so breit ist wie ein Fußball-Tor. Oder einen Planieranhänger, der nach den Anweisungen eines Laserstrahls mit computergesteuerten Messern Erde wegnimmt oder hinzufügt. Ein Erntegerät, das mit Röntgenblick die Reife von Salatköpfen durchschaut. Ein Pflückgerät, dessen Elektronenauge rote von grünen Tomaten unterscheidet. Und wenn ihn die Lust nach Lunch ankommt, odersonstein menschliches Rühren, hängterdas Motorrad aus, das er am Traktor mitführt, und düst nach Hause. Erkennt sich dieser US-amerikanische Agromaschinist noch in der altmodischen Bezeichnung Bauer? In den Anzeigen der Fachzeitschriften, auf die er abonniert ist, läßt er sich als operator ansprechen und umwerben — als einer der Bedienungstechniker, die die erstaunliche Agrarmaschine derVereinigten Staaten in Schwung halten. Eine größere und produktionsintensivere gab es mit Gewißheit nie und nirgends.
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