Wohin das Geld geht 1850–1870

  • Georg Kreis
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Zusammenfassung

Geld ist in einem gewissen Sinn immer wichtig. In wirtschaftlichen Wachstumsphasen ist man aber besonders darauf angewiesen, man braucht es als Investitionskapital. Nach 1850 begann ausländisches Geld in schweizerische Unternehmen zu fliessen, vor allem in die verschiedenen Eisenbahnprojekte. Dies war einerseits erwünscht, anderseits aber nicht unbedenklich, weil die Schweiz dabei in die Abhängigkeit ausländischer Kreditinstitute zu geraten drohte. Schweizerische Unternehmer verstanden es aber, sich den Anforderungen der modernen Wirtschaft anzupassen und, soweit dies bei der gegenseitigen Durchdringung der verschiedenen Wirtschaftssysteme überhaupt möglich war, eine gewisse Selbständigkeit zu wahren. Den Preis für dieses Gelingen bezahlten — vorübergehend — allerdings die kleineren Unternehmen.

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© Springer Basel AG 1986

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  • Georg Kreis

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