Weiter dabei: Europa als Partner

  • Daniel Fischer
  • Hilmar Duerbeck
Chapter

Zusammenfassung

Mehrere Jahre schien es, als würde diese schöne neue Welt der Astronomie im Weltraum allein von den USA betreten werden: Die europäische Weltraumbehörde ESA hatte nach dem teuren Beitritt zur bemannten Internationalen Raumstation ISS den Etat für Weltraumforschung ab 1995 mehrere Jahre in Folge effektiv schrumpfen lassen. Die Hoffnungen der Astronomen Europas auf ein neues eigenes Instrument für Hubble, über das sich die NASA sehr gefreut hätte, zerstoben, und es drohte gar der komplette Rauswurf aus dem Hubble-Programm im Jahre 2001. Dann nämlich läuft das «Memorandum of Understanding» zwischen NASA und ESA aus, das Europa während der ersten 11 Jahre nach Hubbles Start mindestens 15 Prozent der Beobachtungszeit zugesteht — als Gegenleistung für umfangreiche Sach- und Dienstleistungen für das Hubble-Programm. Ohne ein neues Instrument sah es einige Zeit düster aus, doch das Problem scheint sich Anfang 1998 auf erfreuliche Weise gelöst zu haben: Hubble und das Next Generation Space Telescope können vermutlich als Paket behandelt werden, und die ESA kann ihren weiteren Zugang auch zu Hubble sichern, indem sie Hardware für seinen Nachfolger liefert.

Copyright information

© Springer Basel AG 1998

Authors and Affiliations

  • Daniel Fischer
    • 1
    • 2
  • Hilmar Duerbeck
    • 3
  1. 1.KönigswinterDeutschland
  2. 2.AntofagastaChile
  3. 3.BaltimoreUSA

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