Einstein pp 91-102 | Cite as

Konstanz der Lichtgeschwindigkeit

  • B. G. Kuznecov
Part of the Wissenschaft und Kultur book series (WK, volume 31)

Zusammenfassung

Schon als Schüler in Aarau, er war sechszehn Jahre alt, begann Einstein, über die Lichtgeschwindigkeit in gegeneinander bewegten Bezugssystemen nachzudenken. Das war zehn Jahre vor der Entstehung der speziellen Relativitätstheorie. Bezugssysteme stellte sich Einstein als Körper vor, an denen Meßlatten und Uhren befestigt sind, so daß es jederzeit möglich ist, Lage und Geschwindigkeit in bezug auf diese Körper zu bestimmen. Ein Bezugssystem nahm so für Einstein die Gestalt eines reellen Körpers an mit einem Punkt als Koordinatenursprung, unendlichen Koordinatenachsen und genügend vielen Meßlatten, so daß ein beliebiger Körper, ganz gleich, wo er sich befindet, im gegebenen Moment von einer Meßlatte erfaßt werden kann, das heißt, bestimmte Koordinaten besitzt. Dabei ist der „gegebene Moment“ in jedem Punkt der gleiche, wir können die Uhren vergleichen. Um die Meßdaten der verschiedenen Bezugssysteme klar zu trennen, stellt sich Einstein zu jedem System einen Menschen vor, der die anderen ignoriert und mit den Meßlatten seines Systems die Positionen von Körpern bestimmt.

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Referenzen

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Copyright information

© Springer Basel AG 1977

Authors and Affiliations

  • B. G. Kuznecov

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