Das Polarisationsmikroskop pp 68-104 | Cite as
Das Mikroskop
Zusammenfassung
Das Mikroskop ist ein optisches Instrument, welches von kleinen, im allgemeinen durchsichtigen Objekten ein vergrößertes Bild entwirft, um sie so einem eingehenderen Studium zugänglich zu machen. Das Polarisationsmikroskop im besonderen unterscheidet sich vom gewöhnlichen Mikroskop, wie es vorwiegend für die Untersuchung biologischer Objekte gebraucht wird, durch zusätzliche Vorrichtungen zur Erzeugung und Analyse von polarisiertem Licht, in welchem die Untersuchungen vorgenommen werden. Sieht man vorerst von diesen ab, so unterscheidet sich das Polarisationsmikroskop nicht prinzipiell von den in der Biologie üblichen Instrumenten. Zur Erläuterung des Mikroskops im allgemeinen können die Polarisationseinrichtungen daher außer acht gelassen werden. Da jedoch beim Mikroskop die Abbildung des Objektes mit Hilfe von Linsensystemen erfolgt, ist es notwendig, einleitend kurz die wichtigsten Tatsachen aus der Linsenoptik zu rekapitulieren.
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Referenzen
- 1).Die Bilder von Blende und Gegenstand wurden nach den weiter oben erläuterten Prinzipien konstruiert, die Konstruktionslinien jedoch, wie auch schon in Fig. 42, weggelassen, um die Zeichnung nicht zu sehr zu überlasten.Google Scholar
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- 1).Bei den üblichen Objektiven handelt es sich um eine feste Blende von unveränderlicher Größe. Nur bei Spezialobjektiven, wie z. B. bei den für den Gebrauch mit dem U-Xisch speziell konstruierten UM-Objektiven der Firma Leitz oder den analogen Ausführungen anderer Hersteller, ist die Objektivblende als Iris ausgebildet.Google Scholar
- 1).Diese früher ganz allgemein gültige Feststellung gilt neuerdings nicht mehr streng, da sich der Gebrauch von Spezialimmersionen geringer Vergrößerung wegen ihrer, ausgezeichneten Bildqualität einzubürgern beginnt. Als Beispiele hierfür seien die von der Firma Leitz gebauten Öl-immersionen von 16 und 8 mm Äquivalentbrennweite bzw. numerischen Aperturen von 0,25 und 0,65 bei Eigenvergrößerungen 10 und 22-fach genannt.Google Scholar
- 1).Oft auch als Kollimator bezeichnet.Google Scholar
- 2).Bei primitiven Mikroskopen ist der Kondensor etwa auch nur mit einer Steckhülse zum Aufsetzen auf den Kollektor eingerichtet. Diese Bauart, die das Arbeiten, besonders bei Flüssigkeitspräparaten, äußerst unbequem und zeitraubend gestaltet, sollte unbedingt verschwinden.Google Scholar
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- 1).Verschiedene Firmen liefern ihre Mikroskope nach Wunsch mit oder ohne anastigmatischen Tubusanalysator. Wo dies der Fall ist, sollte bei Neuanschaffung eines Instruments die kleine Mehrausgabe für einen anastigmatischen Tubusanalysator nicht gescheut werden.Google Scholar
- 1).Vollkommenere Stative gestatten eine Drehung des Tubusanalysators um 90° und somit das Arbeiten mit parallelen Nicois. Bei Spezialstativen mit synchroner Nicoldrehung können beide Nicois unter Erhaltung ihrer gegenseitigen Stellung gleichzeitig gedreht werden.Google Scholar
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