Michael Alder. Das Haus als Typ pp 33-54 | Cite as
Architektur vermitteln
Auszug
Michael Alders Kindheit im elterlichen Pfarrhaus in Ziefen war geprägt von den vielseitigen, weit über das Theologische hinausgehenden Interessen seines Vaters. Der Sohn übernahm nicht nur die ein Leben lang andauernde Begeisterung sowohl für die Kulturgeschichte wie auch für die Naturwissenschaften, sondern erweiterte sie auch zu einem gesellschaftspolitischen Geschichtsbewusstsein. Dank der für einen Autodidakten typischen Unbefangenheit konnte sich Michael Alder auf jedes Thema voller Neugierde und Optimismus einlassen und es mit unbeirrbarer Energie und Ausdauer auf seine praktische Verwendbarkeit überprüfen. Als 1972 die Stelle eines ersten Dozenten an der neu gegründeten Architekturabteilung des Technikums beider Basel ausgeschrieben wurde, erkannte und nutzte Michael Alder die Chance, seine Vision einer neuen Schule umzusetzen, in der, wie er im Ausstellungskatalog von 1997 schreibt, „Lehrende und Lernende in intensiver Kommunikation an ihrer Entwicklung arbeiten“.1
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Literatur
- 1.Michael Alder, „Gedanken zur Ausbildung“, in: Architektur lernen? 25 Jahre Abteilung Architektur an der IBB Muttenz, Ausstellungskatalog, Muttenz 1997, S. 71.Google Scholar
- 2.Aus einem internen Arbeitspapier von 1972.Google Scholar
- 3.Feldscheunen Kt. Baselland, Muttenz 1981.Google Scholar
- 4.Soglio, Siedlungen und Bauten, Muttenz 1983; 2. erw. Auflage Basel/Boston/Berlin 1997.Google Scholar