Zusammenfassung
Die häufigsten Tumoren im Gastroinstestinaltrakt sind epithelialen Ursprungs (benigne: Adenome, maligne: Karzinome), gefolgt von Weichgewebstumoren und Lymphomen. Für die Entstehung der meisten Tumoren sind mehrere genetische Ereignisse notwendig, die zu Defekten in einer Reihe von Genen führen (Mehrschritttheorie). Der Ausfall oder die Funktionsänderung von Schlüsselgenen kann die normalen Abläufe des Zellstoffwechsels soweit stören, dass die Tumorzellen sich unkontrolliert vermehren. Dieser Wachstumsvorteil führt zu einer klonalen Expansion der transformierten Tumorzellen, wobei während der folgenden Zellteilungen weitere Subklone entstehen können. Innerhalb eines einzelnen Tumors können phänotypische und genotypische Unterschiede zu einer erheblichen Tumorheterogenität beitragen.
Preview
Unable to display preview. Download preview PDF.
Literatur
- Böcker W, Denk H, Heitz PU (Hrsg) (2001) Pathologie, 2. Aufl. Urban & Fischer, München JenaGoogle Scholar
- Fenoglio-Preiser C, Stemmermann GN, Lantz PE (1999) Gastrointestinal pathology, 2nd edn. Lippincott-Raven, PhiladelphiaGoogle Scholar
- Hamilton SR, Aaltonen, LA (eds) (2000) World Health Organisation. Classification of tumours. Pathology and genetics of tumours of the digestive system. IARC, LyonGoogle Scholar
- Wittekind C, Meyer HJ, Bootz F (eds) (2002) TNM Klassifikation maligner Tumoren, 6. Aufl. Springer, Berlin Heidelberg New York TokioGoogle Scholar