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Literatur
- 1906.Wiegand in Hof/ Kummer/ Weingart, Recht und Verhalten 183.Google Scholar
- 1907.Eingehend dazu oben S 124 ff.Google Scholar
- 1908.So zutreffend Canaris, Vertrauenshaftung 504. Siehe auch Fikentscher, Schuldrecht9 Rz 163 sowie Eichler, Rechtslehre vom Vertrauen 4 ff, 107 ff, der auf die Unterschiede von rechtlicher und sittlicher Bewertung des Vertrauens hinweist. Vgl auch die Beiträge in Hof/Kummer/Weingart, Recht und Verhalten, die die rechtliche Bedeutung von Vertrauen und Vertrauensschutz interdisziplinär untersuchen.Google Scholar
- 1909.Dazu schon oben S 167 ff sowie S 193 ff mit FN 1035.Google Scholar
- 1910.Siehe oben S 65 ff.Google Scholar
- 1911.Canaris, Vertrauenshaftung 503.Google Scholar
- 1912.Iro, Sachenrecht2 Rz 6/50.Google Scholar
- 1913.Vertrauenshaftung 503 f.Google Scholar
- 1914.Oben S 179 ff und S 195 f.Google Scholar
- 1915.Ebenso zu § 366 HGB Kerschner in Jabornegg, HGB § 366 Rz 14; Schuhmacher in Straube, HGB3 § 366 Rz 8; Holzhammer, Handelsrecht8 190. OGH in ZVR 1995/63; JBl 1993, 183 = ÖBA 1993, 156 (Bollenberger); RdW 2000, 469.Google Scholar
- 1916.Spielbüchler in Rummel, ABGB3 § 367 Rz 5.Google Scholar
- 1917.MünchKomm/ Quack, BGB4 § 932 Rz 70; Soergel/Henssler, BGB13 § 932 Rz 51; Palandt/Bassenge, BGB64 § 932 Rz 15; Kindl in Bamberger/Roth, BGB § 932 Rz 11; RGRK/Pikart, BGB12 § 932 Rz 21; Staudinger/Wiegand, BGB (2004) § 932 Rz 104; derselbe, JuS 1974, 208 f; Baur/Stürner, Sachenrecht17 § 52 Rz 25; Baumgärtel/Baumgärtel, Beweislast2 II § 932 Rz 2; Musielak, Grundlagen der Beweislast 379; Rosenberg, Beweislast5 336.Google Scholar
- 1918.Siehe Hinderling, Schweizerisches Privatrecht V/1, 478; Rey, Sachenrecht I2 Rz 1772; Stark, Berner Kommentar3 IV/3/1 ZGB, Art 933 Rz 80; Homberger, Zürcher Kommentar2 IV/3 ZGB, Art 933 Rz 38. Zu Art 3 Abs 1 ZGB sogleich noch unten im Text bei FN 1934.Google Scholar
- 1919.§ 1463 ABGB: Ehrenzweig, System2 I/2, 287; Klang in Klang, ABGB2 VI 581; Schwimann/Mader, ABGB2 § 1463 Rz 8; M. Bydlinski in Rummel, ABGB3 § 1463 Rz 1. § 937 Abs 2 BGB: Soergel/Henssler, BGB13 § 937 Rz 13; Staudinger/Wiegand, BGB (2004) § 937 Rz 11; MünchKomm/Quack, BGB4 § 937 Rz 44; Wieling, Sachenrecht I § 11 I 2 b (S 409); Baumgärtel/Baumgärtel, Beweislast2 II § 937 Rz 3; Rosenberg, Beweislast5 112 f, 140, 209, 336. Art 728 ZGB: Rey, Sachenrecht I2 Rz 2004.Google Scholar
- 1920.Abgedruckt bei Harrasowsky, Codex Theresianus II 133 f. Hingegen wird bei der vom Codex Theresianus „Verjährung“ genannten Ersitzung der gute Glaube „bei Personen von guten Namen und Leumund allemal vermuthet, folglich das Widerspiel von dem Gegentheil erwiesen werden“ muß (II Kap 9 Nr 22), siehe Harrasowsky, Codex Theresianus II 139. Vgl dazu Wellspacher, GrünhutsZ 31 (1904) 639, 643 ff; VÖlkl, Kohlegger-FS (2001) 561 ff, 565 f.Google Scholar
- 1921.Vgl Motive, BGB, Amtliche Ausgabe III 346 f = Mugdan, Materialien III 192 f.Google Scholar
- 1922.Protokolle der zweiten Lesung, BGB III 207 f = Mugdan, Materialien III 631 f.Google Scholar
- 1923.Art 9 LUAB 1968: „The purchaser must prove that he took the precautions normally taken in business.“ Der Folgeentwurf LUAB 1974 überläßt die Frage der Beweislast hingegen den Gerichten, um diesen eine freiere Beurteilung der Einzelfallsumstände zu ermÖglichen; siehe Sauveplanne, Rapport explicatif/Explanatory Report, Unif. L. Rev 1975 I 107. Allerdings ist darauf hinzuweisen, daß der Grundsatz der freien Beweiswürdigung selbstverständlich nicht weiterhilft, wenn zu entscheiden ist, zu wessen Lasten eine non-liquet Situation gehen soll. Zu den UNIDROIT-Entwürfen ausführlich schon oben S 47 ff.Google Scholar
- 1924.Sauveplanne, Rapport explicatif/Explanatory Report, UNIDROIT Annuaire/Year-Book 1967–1968 (1969) I 173.Google Scholar
- 1925.Bejahend Jäggi, Berner Kommentar I/1 ZGB, Art 3 Rz 89; vgl auch Reinecke, Beweislastverteilung 47 FN 171. Ablehnend Baumgärtel/Baumgärtel, Beweislast2 II § 932 Rz 2; zweifelnd Prütting, Gegenwartsprobleme der Beweislast 204.Google Scholar
- 1926.Siehe dazu und zur Bedeutung von Wahrscheinlichkeitserwägungen Musielak, Grundlagen der Beweislast 379, 380 f, 383 f.Google Scholar
- 1927.Vgl Baumgärtel/ Baumgärtel, Beweislast2 II § 932 Rz 2; Prütting, Gegenwartsprobleme der Beweislast 204.Google Scholar
- 1928.Siehe Protokolle der zweiten Lesung, BGB III 208 = Mugdan, Materialien III 631.Google Scholar
- 1929.Staudinger/ Wiegand, BGB (2004) § 932 Rz 101. Im Hinblick auf die von § 335 ABGB angeordnete schadenersatzrechtliche Einstandspflicht des unredlichen Besitzers entspricht die Redlichkeitsvermutung des § 328 ABGB hingegen den allgemeinen Regeln. Nach § 1296 ABGB hat nämlich stets der Geschädigte das Verschulden des Schädigers zu beweisen, sofern nicht die Beweislastumkehr des § 1298 ABGB greift. Siehe dazu Koziol, Haftpflichtrecht I3 Rz 16/15 ff, 16/21 ff mwN.Google Scholar
- 1930.Vgl Canaris, Vertrauenshaftung 516; Staudinger/Wiegand, BGB (2004) § 932 Rz 101; derselbe in Hof/Kummer/Weingart, Recht und Verhalten 183 f.Google Scholar
- 1931.Vgl Baumann, Zürcher Kommentar3 I/1 ZGB, Art 3 Rz 15; Reinecke, Beweislastverteilung 47 f. Ein beweisrechtlicher Grundsatz ist darin nach heute hA aber nicht zu erblicken, siehe dazu Baumgärtel, Beweislastpraxis Rz 224 ff, 331 ff; Rosenberg, Beweislast5 330 ff; Klicka, Beweislastverteilung 55 f.Google Scholar
- 1932.Vgl Kaser, RÖmisches Privatrecht2 I 423; Hausmaninger/Selb, RÖmisches Privatrecht9 156; Coing, Europäisches Privatrecht I 185.Google Scholar
- 1933.Staudinger/ Wiegand, BGB (2004) § 932 Rz 101; vgl dazu auch Wiegand, JuS 1978, 145, 148 ff.Google Scholar
- 1934.Rechtstechnisch gesehen handelt es sich nach Rosenberg, Beweislast5 203 ff, bei den dargestellten Regelungen allerdings nicht um Vermutungen im eigentlichen Sinne: Gesetzliche Vermutungen von Tatsachen seien nämlich nur solche Rechtssätze, die das Vorliegen einer als Tatbestandsmerkmal einer Rechtswirkung erforderten Tatsache aus einem tatbestandsfremden Umstand erschließen. Wie bereits dargestellt wurde und auch von Rosenberg, aaO, 204 f, 208 f, betont wird, ist die Redlichkeit aber keine „vermutete“ Voraussetzung des gutgläubigen Erwerbs, sondern die Unredlichkeit ein Erwerbshindernis, das der wahre Berechtigte zu beweisen hat. Genau genommen geht es bei der „Redlichkeitsvermutung“ also nicht um eine Vermutung, sondern um eine einfache Beweislastregel.Google Scholar
- 1935.Zum„Sphärengedanken“ vgl schon oben S 275 f mit FN 1413.Google Scholar
- 1936.MünchKomm/ Quack, BGB4 § 932 Rz 70. Vgl auch die Einwände der überstimmten Minderheit bei Schaffung des § 932 BGB, siehe Protokolle der zweiten Lesung, BGB III 207 f = Mugdan, Materialien III 631.Google Scholar
- 1937.Zu den allgemeinen Beweislastregeln siehe Rosenberg, Beweislast5 98 ff; Rechberger/Simotta, Zivilprozeßrecht6 Rz 585; Fasching, Zivilprozeßrecht2 Rz 882; Klicka, Beweislastverteilung 8 ff. Dementsprechend wird auch im Hinblick auf § 932 BGB betont, daß der Erwerber den Erwerbsvorgang zu beweisen hat; siehe Baumgärtel/Baumgärtel, Beweislast2 II § 932 Rz 1; MünchKomm/Quack, BGB4 § 932 Rz 70.Google Scholar
- 1938.Der Erwerber hat also nachzuweisen, daß er die Sache in einer Öffentlichen Versteigerung oder von einem befugten Gewerbsmann erworben hat. Ebenso wird er beim Erwerb von einem Vertrauensmann die Person des Veräußerers zu nennen haben. Den Umstand, daß der Eigentümer die Sache freiwillig aus der Hand gegeben hat und der Veräußerer deshalb als Vertrauensmann zu qualifizieren ist, hat der Erwerber hingegen niemals nachzuweisen. Beim „Anvertrauen“ geht es nämlich nicht um den Rechtsscheintatbestand, sondern um die Begrenzung des Gutglaubensschutzes durch das Zurechnungsprinzip. Die Beweislast für ein Abhandenkommen der Sache trifft deshalb stets den Eigentümer; siehe dazu schon oben S 274 ff.Google Scholar
- 1939.Grundlegend zu solchen prozessualen Auskunftspflichten Stürner, Aufklärungspflichten; vgl weiters oben S 276 mit FN 1414.Google Scholar
- 1940.Vgl dazu Klicka, Beweislastverteilung 68 f.Google Scholar
- 1941.BGH in NJW 1982, 38 = JR 1982, 147 (Damrau).Google Scholar
- 1942.Staudinger/ Wiegand, BGB (2004) § 932 Rz 105; Baumgärtel/Baumgärtel, Beweislast2 II § 932 Rz 5. Vgl auch OGH in SZ 66/152 (zu § 1500 ABGB).Google Scholar
- 1943.Vertrauenshaftung 507 ff.Google Scholar
- 1944.Ehrenzweig, System2 I/2, 118; Iro, Sachenrecht2 Rz 6/65; Spielbüchler in Rummel, ABGB3 § 431 Rz 10; Wellspacher, Vertrauen 40; Wolff/Raiser, Sachenrecht10 146 f; Eichler, Institutionen I 126 mit FN 150; derselbe, Rechtslehre vom Vertrauen 97 f; Westermann/Eickmann, Sachenrecht7 § 84 II 4 (S 651); Baur/Stürner, Sachenrecht17 § 23 Rz 32; MünchKomm/Wacke, BGB4 § 892 Rz 48; AlternativKomm/ von Schweinitz, BGB §§ 892, 893 Rz 13; RGRK/Augustin, BGB12 § 892 Rz 82, 96; Lutter, AcP 164 (1964), 123 f, 165, 166 f; Wiegand, JuS 1975, 209. RG in RGZ 86, 353, 356; BGH in BGHZ 104, 139, 143; ebenso schon Motive, BGB, Amtliche Ausgabe 212 f = Mugdan, Materialien III 117 f. Homberger, Zürcher Kommentar2 IV/3 ZGB, Art 973 Rz 15; Deschenaux, Schweizerisches Privatrecht V/3, II 790.Google Scholar
- 1945.Vertrauenshaftung 508.Google Scholar
- 1946.Vgl Wellspacher, Vertrauen 40; Wiegand, JuS 1978, 150; Wieling, Sachenrecht I § 10 III 4 (S 368); NeundÖrfer, Bedeutung des Vertrauens 5.Google Scholar
- 1947.Zur prinzipiellen Gleichstellung von Besitz und Besitzverschaffungsmacht eingehend oben S 179 ff und S 195 f.Google Scholar
- 1948.Daß keine Pflicht zur Befragung besteht, betont im Hinblick auf § 934 BGB auch Wieling, Sachenrecht I § 10 III 4 (S 368).Google Scholar
- 1949.Restriktionen kÖnnen sich im Hinblick auf die für einen redlichen Erwerb tauglichen Übergabsformen hingegen auf Grund des Hand-wahre-Hand-Prinzips Und des damit verbundenen Gedankens der Gefahrenbeherrschung ergeben; siehe oben S 366 ff und S 379 ff.Google Scholar
- 1950.Siehe Canaris, Vertrauenshaftung 514 ff.Google Scholar
- 1951.Vgl dazu die von Canaris, Vertrauenshaftung 515, gebildeten Beispielsfälle, welche die Problematik sehr anschaulich werden lassen. Zu Recht betont Canaris, aaO, 516, dabei aber auch, daß die Kausalität des Vertrauens als innere Tatsache sehr schwer zu beweisen wäre, weshalb — ähnlich wie bei der Vermutung der Gutgläubigkeit — auch diesbezüglich eine Umkehr der Behauptungs-und Beweislast stattzufinden habe.Google Scholar
- 1952.Siehe Popp, Schuldanerkenntnis 153 ff; derselbe, ÖBA 1999, 980.Google Scholar
- 1953.Zur Streitfrage, ob als relevante Disposition der Abschluß des entgeltlichen Geschäftes ausreicht oder auf die tatsächliche Zahlung abzustellen ist („Gutglaubenserwerb nach Maßgabe der Zahlung“) siehe oben FN 26 und FN 301.Google Scholar
- 1954.Canaris, Vertrauenshaftung 504.Google Scholar
- 1955.Dazu MünchKomm/ Quack, BGB4 § 932 Rz 21, 23 ff; Staudinger/Wiegand, BGB (2004) § 932 Rz 41; Hinderling, Schweizerisches Privatrecht V/1, 477; Stark, Berner Kommentar3 IV/3/1 ZGB, Art 933 Rz 48; Rey, Sachenrecht I2 Rz 1775.Google Scholar
- 1956.Canaris, Vertrauenshaftung 504.Google Scholar
- 1957.Frotz, Kastner-FS (1972) 153 f; Iro, Besitzerwerb 152; derselbe, Sachenrecht2 Rz 6/60. Anders aber Schwimann/Klicka, ABGB3 § 368 Rz 2, § 371 Rz 4, der offenbar auch in diesem Fall leichte Fahrlässigkeit schaden lassen will, dies aber nicht näher begründet.Google Scholar
- 1958.Nach Spielbüchler in Rummel, ABGB3 § 326 Rz 2, § 371 Rz 3 ist hingegen auch in diesem Fall auf „Nichtwissen und objektive Unverdächtigkeit des Erwerbs“ abzustellen. Dazu sogleich noch näher im Text.Google Scholar
- 1959.Randa, Eigentumsrecht2 I 367; Ehrenzweig, System2 I/2, 190; vgl auch Frotz, Kreditsicherungsrecht 46; Gschnitzer, Sachenrecht2 11. OGH in EvBl 1974/181.Google Scholar
- 1960.Schey/ Klang in Klang, ABGB2 II 92 f; Spielbüchler, Schuldverhältnis 286 ff, 289 ff; derselbe in Rummel, ABGB3 § 326 Rz 2, § 368 Rz 1 f; vgl auch Oberhofer, JBl 1996, 153, 156.Google Scholar
- 1961.Apathy, NZ 1989, 137 ff, 140; Bollenberger, ÖJZ 1995, 644; Iro, Besitzerwerb 111 ff, 142 ff, 147 ff; derselbe, Sachenrecht2 Rz 6/50; Klang in Klang, ABGB2 II 223; Koziol/Welser, Bürgerliches Recht I12 234, 296; Schwimann/Klicka, ABGB3 § 367 Rz 3; Eccher in KBB, ABGB § 367 Rz 3.Google Scholar
- 1962.OGH in GlUNF 7074; ZVR 1957/119; SZ 50/142 = EvBl 1978/76; JBl 1980, 589; SZ 58/75 = EvBl 1986/90 = JBl 1986, 239 = RdW 1985, 337; SZ 58/166 = JBl 1986, 240 = RdW 1986, 141; SZ 66/120 = JBl 1994, 330 = RdW 1994, 204 = ecolex 1994, 92.Google Scholar
- 1963.Besitzerwerb 111 ff, 147 ff.Google Scholar
- 1964.Besitzerwerb 114 ff, 126 ff, 140 ff.Google Scholar
- 1965.Besitzerwerb 142, 146, 147, 150.Google Scholar
- 1966.Besitzerwerb 147 ff.Google Scholar
- 1967.Besitzerwerb 148 f.Google Scholar
- 1968.Schuldverhältnis 286 ff.Google Scholar
- 1969.So ausdrücklich für den Fall der Ersitzung Spielbüchler, Schuldverhältnis 288 f; vgl dazu noch unten FN 2016.Google Scholar
- 1970.Besitzerwerb 149.Google Scholar
- 1971.In Klang, ABGB2 II 92 f.Google Scholar
- 1972.Schuldverhältnis 289 ff; derselbe in Rummel, ABGB3 § 326 Rz 2, § 368 Rz 1 f.Google Scholar
- 1973.Deshalb räumt auch Spielbüchler in Rummel, ABGB3 § 326 Rz 2, ein, daß das Erfordernis der Unverdächtigkeit (§ 368 ABGB) nur ausnahmsweise von dem der Schuldlosigkeit unterschieden werden kÖnne. Nur gelegentlich sei es strenger, manchmal sogar milder.Google Scholar
- 1974.Siehe Spielbüchler, Schuldverhältnis 286 ff; derselbe in Rummel, ABGB3 § 326 Rz 2. Allerdings stellt Spielbüchler in Rummel, ABGB3 § 326 Rz 2 und 4, dem Nichtwissen im Hinblick auf § 368 ABGB das Nicht-Verdacht-SchÖpfen gleich, weshalb schon Zweifel an der Rechtmäßigkeit den guten Glauben beseitigen sollen.Google Scholar
- 1975.Dazu sogleich noch unten im Text.Google Scholar
- 1976.Zu Schleuderpreis und Veräußerung unter Wert siehe nur GroßKomm/ Canaris, HGB3 III/2 § 366 Anm 48 ff.Google Scholar
- 1977.Vgl schon Iro, Besitzerwerb 150 f.Google Scholar
- 1978.Siehe dazu schon oben S 147 ff.Google Scholar
- 1979.Randa, Eigentumsrecht2 I 367; Ehrenzweig, System2 I/2, 190; vgl auch Frotz, Kreditsicherungsrecht 46; Gschnitzer, Sachenrecht2 11. OGH in EvBl 1974/181.Google Scholar
- 1980.Ausführlicher zu den geplanten, mittlerweile beschlossenen Änderungen (BGBl I 2005/120) oben S 331 ff.Google Scholar
- 1981.Erläuterungen, HaRÄG-Entwurf 2003, 58; ebenso nun EBzRV 1058 BlgNR XXII. GP 67.Google Scholar
- 1982.Erläuterungen, HaRÄG-Entwurf 2003, 58; ebenso nun EBzRV 1058 BlgNR XXII. GP 67.Google Scholar
- 1983.Vgl dazu Sauveplanne, UNIDROIT Annuaire/Year-Book 1961 (1962) 89 ff; derselbe, Rapport explicatif/Explanatory Report, UNIDROIT Annuaire/Year-Book 1967–1968 (1969) I 169 ff; Thorn, Mobiliarerwerb 131 ff.Google Scholar
- 1984.Siehe Thorn, Mobiliarerwerb 136 ff.Google Scholar
- 1985.Dazu Pfetsch, Gutglaubensschutz 42 ff, 122 ff, 175 f; Thorn, Mobiliarerwerb 139 f.Google Scholar
- 1987.Besitzerwerb 126 ff, 137 ff, 140 ff.Google Scholar
- 1988.Siehe Koziol, Haftpflichtrecht I3 Rz 5/35 f; derselbe, AcP 196 (1996) 593 ff, 595 f.Google Scholar
- 1989.So — mit eingehender Begründung — Iro, Besitzerwerb 140 ff, 149 f. Siehe aber noch unten bei FN 2018.Google Scholar
- 1990.Dazu unten S 410 ff.Google Scholar
- 1991.Siehe OGH in SZ 69/258 = ÖBA 1997, 646 = JBl 1997, 524 (Mitverschulden einer Bank).Google Scholar
- 1992.Eingehend oben S 63 ff.Google Scholar
- 1993.JuS 1978, 149.Google Scholar
- 1994.Yale L. J. 63 (1954) 1057.Google Scholar
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- 1996.Die bezogenen Stellen sind abgedruckt bei Harrasowsky, Codex Theresianus II 132 f.Google Scholar
- 1997.Siehe Krasnopolski, Schutz des redlichen Verkehrs 14; Hinz, Entwicklung des gutgläubigen Fahrniserwerbs 254 f; Völkl, Kohlegger-FS (2001) 546 f, 562 ff. AA offensichtlich Wellspacher, GrünhutsZ 31 (1904) 638 f.Google Scholar
- 1998.Siehe Ofner, Ur-Entwurf und Beratungs-Protokolle II 369; ähnlich Zeiller, Kommentar II/1, 64, 137 f.Google Scholar
- 1999.In Klang, ABGB2 II 92 f; siehe auch Klang in Klang, ABGB2 II 227.Google Scholar
- 2000.Schuldverhältnis 289 ff; derselbe in Rummel, ABGB3 § 326 Rz 2, § 368 Rz 1 f.Google Scholar
- 2001.OGH in HS 5282 = EvBl 1967/82 = ZVR 1967/213; HS 6291 = ZVR 1969/292; SZ 68/196 = RdW 1996, 356 = HS 26.106 und 26.368.Google Scholar
- 2002.OGH in SZ 23/379; SZ 34/197 = EvBl 1962/181 = ZVR 1963/15; HS 9349/12; JBl 1980, 539; SZ 58/166 = JBl 1986, 240 = RdW 1986, 141; ZVR 1995/63; RdW 1999, 711 = ecolex 1999, 761; ecolex 2001, 908. Siehe aber auch die Entscheidung des OGH in WoBl 2003, 301 (Iro) = EvBl 2002/178 = ecolex 2002, 808 (Pilz), in der bei einer Ersitzung durch einen beschränkt Geschäftsfähigen ein subjektiver Redlichkeitsbegriff angewendet wird. Dazu sogleich noch unten im Text bei FN 2017.Google Scholar
- 2003.Redlicher und unredlicher Besitzer 82.Google Scholar
- 2004.In Klang, ABGB2 II 227; vgl auch Schey/Klang in Klang, ABGB2 II 92 f, die bei der Redlichkeit generell auf die „objektiv offenbare Erscheinung einer rechtmäßigen Zugehörigkeit“ abstellen.Google Scholar
- 2005.In Rummel, ABGB3 § 326 Rz 2, § 368 Rz 1 f; derselbe, Schuldverhältnis 289 ff.Google Scholar
- 2006.Redlicher und unredlicher Besitzer 82.Google Scholar
- 2007.In Rummel, ABGB3 § 326 Rz 2.Google Scholar
- 2008.Hingegen weist Spielbüchler, Schuldverhältnis 290, noch darauf hin, daß es letztlich nur darauf ankomme, wie weit man die Fahrlässigkeit objektiviere.Google Scholar
- 2009.Schey, Redlicher und Unredlicher Besitzer 82. Den redlichen Besitzer selbst definiert Schey, aaO 75, als denjenigen, „der tatsächlich an der Rechtmäßigkeit seines Besitzes nicht zweifelt, mag darin ein entschuldbarer oder ein unentschuldbarer Irrtum gelegen sein“.Google Scholar
- 2010.Schuldverhältnis 286 ff; derselbe in Rummel, ABGB3 § 326 Rz 2.Google Scholar
- 2011.Spielbüchler in Rummel, ABGB3 § 326 Rz 2; derselbe, Schuldverhältnis 286 ff.Google Scholar
- 2012.Siehe oben S 399 f.Google Scholar
- 2013.Dazu bereits oben S 177 f (in Auseinandersetzung mit dem von H. Hübner, Giehl, Rebe, M. Bauer und Zweigert vertretenen Konzept eines durch „Anscheinsmerkmale verstärkten Rechtsscheintatbestandes“).Google Scholar
- 2014.Siehe Zeiller, Kommentar II/1, 137 f, der im Hinblick auf die in § 368 ABGB genannten Kriterien ausführt, daß über die Unredlichkeit aus den vorliegenden Umständen geurteilt werden müsse.Google Scholar
- 2015.Daß § 368 ABGB auch auf § 371 ABGB anzuwenden ist, betont auch Spielbüchler in Rummel, ABGB3 § 326 Rz 2.Google Scholar
- 2016.So zu Recht auch Apathy, NZ 1989, 140. AA Spielbüchler, Schuldverhältnis 288 f, für den die objektive Unverdächtigkeit ein „zusätzliches Tatbestandsmerkmal“ des § 367 ABGB darstellt, das für die Ersitzung keine Bedeutung haben soll. Vielmehr soll es bei der Ersitzung nur auf die „Unkenntnis des fremden Rechtes“ ankommen, sachenrechtlich also offenbar ein sehr großzügiger Maßstab angelegt werden. Nach der Auffassung von Spielbüchler könne die damit verbundene Vermögensverschiebung mit Hilfe des Bereicherungs-und Schadenersatzrechtes aber wieder korrigiert werden. Dagegen zu Recht Iro, Besitzerwerb 148 f.Google Scholar
- 2017.OGH in WoBl 2003, 301 (Iro) = EvBl 2002/178 = ecolex 2002, 808 (Pilz).Google Scholar
- 2018.WoBl 2003, 304; anders noch derselbe, Besitzerwerb 140 ff, 149 f.Google Scholar
- 2019.Dies betont auch die Rechtsprechung; vgl unten S 421 f mit FN 2079.Google Scholar
- 2020.Palandt/ Bassenge, BGB64 § 932 Rz 10; Westermann/Gursky, Sachenrecht7 § 46, 2 c (S 377). Siehe auch BGH in NJW 1965, 687: Die geschäftliche Unerfahrenheit des Erwerbers sei unbeachtlich, da Unkenntnis dessen, was der Verkehr erfordere, im Zivilrecht nicht entschuldige.Google Scholar
- 2021.Westermann/ Gursky, Sachenrecht7 § 46, 2 c (S 377); Palandt/Bassenge, BGB64 § 932 Rz 10.Google Scholar
- 2022.Staudinger/ Wiegand, BGB (2004) § 932 Rz 49 ff; RGRK/Pikart, BGB12 § 932 Rz 40; Westermann/Gursky, Sachenrecht7 § 46, 2 c (S 377); Erman/Michalski, BGB11 § 932 Rz 9; vgl auch — mit etwas anderer Schwerpunktsetzung — MünchKomm/Quack, BGB4 § 932 Rz 27 f, 36.Google Scholar
- 2023.Hinderling, Schweizerisches Privatrecht V/1, 477; Rey, Sachenrecht I2 Rz 1776 f; Stark, Berner Kommentar3 IV/3/1 ZGB, Art 933 Rz 46 f; Homberger, Zürcher Kommentar2 IV/3 ZGB, Art 933 Rz 29. BG in BGE 79 II 59, 64 (Unbeachtlichkeit des Beklagteneinwandes, er sei zum Zeitpunkt des Erwerbes noch kein erfahrener, branchenkundiger Autohändler gewesen und überdies nicht besonders intelligent).Google Scholar
- 2024.Vgl Homberger, Zürcher Kommentar2 IV/3 ZGB, Art 933 Rz 29; Stark, Berner Kommentar3 IV/3/1 ZGB, Art 933 Rz 47; Jäggi, Berner Kommentar I/1 ZGB, Art 3 Rz 126 f.Google Scholar
- 2025.Jäggi, Berner Kommentar I/1 ZGB, Art 3 Rz 122; Hinderling, Schweizerisches Privatrecht V/1, 479; Rey, Sachenrecht I2 Rz 1777; Stark, Berner Kommentar3 IV/3/1 ZGB, Art 933 Rz 47; Zobl, Berner Kommentar2 IV/2/5/1 ZGB, Art 884 Rz 822. BG in BGE 79 II 59, 64; BGE 105 IV 303, 305 f.Google Scholar
- 2026.Jäggi, Berner Kommentar I/1 ZGB, Art 3 Rz 125, 128; Hinderling, Schweizerisches Privatrecht V/1, 480; Rey, Sachenrecht I2 Rz 1778; Stark, Berner Kommentar3 IV/3/1 ZGB, Art 933 Rz 50 f; Zobl, Berner Kommentar2 IV/2/5/1 ZGB, Art 884 Rz 823 ff.Google Scholar
- 2027.Motive, BGB, Amtliche Ausgabe 346 = Mugdan, Materialien III 192.Google Scholar
- 2028.Ausführlicher dazu noch unten S 420 ff.Google Scholar
- 2029.Siehe Staudinger/ Wiegand, BGB (2004) § 932 Rz 55 ff, 68 ff (mit umfassender Judikaturanalyse). Noch zurückhaltender Westermann/Gursky, Sachenrecht7 § 46 2 c (S 377 f); Musielak, JuS 1992, 715 und Wieling, Sachenrecht I § 10 III 3 d (S 366 f), die entgegen Wiegand, aaO, Rz 78 ff, auch bei Sicherungsübereignungen eine generelle Nachforschungspflicht hinsichtlich fremder Sicherungsrechte ablehnen.Google Scholar
- 2030.Motive, BGB, Amtliche Ausgabe 346 = Mugdan, Materialien III 192.Google Scholar
- 2031.Stark, Berner Kommentar3 IV/3/1 ZGB, Art 933 Rz 50; Jäggi, Berner Kommentar I/1 ZGB, Art 3 Rz 128; Homberger, Zürcher Kommentar2 IV/3 ZGB, Art 933 Rz 30; Hinderling, Schweizerisches Privatrecht V/1, 479; Rey, Sachenrecht I2 Rz 1777.Google Scholar
- 2032.Siehe unten S 420 ff.Google Scholar
- 2033.R. Schmidt, Obliegenheiten 307; MünchKomm/Quack, BGB4 § 932 Rz 41; Staudinger/Wiegand, BGB (2004) § 932 Rz 43; Musielak, JuS 1992, 715 FN 35; Bollenberger, ÖJZ 1995, 644 FN 40. AA Wieling, Sachenrecht I § 10 III 3 d (S 366 FN 28), der betont, daß es sich um eine echte Pflicht des Erwerbers handle, und zwar gegenüber dem Eigentümer, dessen Recht verletzt zu werden drohe.Google Scholar
- 2034.Siehe dazu Koziol, Haftpflichtrecht I3 Rz 12/6.Google Scholar
- 2035.Besitzerwerb 126 ff, 137 ff, 140 ff.Google Scholar
- 2036.Besitzerwerb 139 f.Google Scholar
- 2037.Besitzerwerb 138 f.Google Scholar
- 2038.Vgl dazu die Nachweise unten FN 2046 und FN 2047.Google Scholar
- 2039.Siehe dazu nur Koziol, Haftpflichtrecht I3 Rz 8/60 ff, der entgegen der hM aber nicht für eine völlige Haftungsbefreiung, sondern für eine Schadensteilung eintritt.Google Scholar
- 2040.Siehe Koziol, Haftpflichtrecht I3 Rz 8/63; Karollus, Schutzgesetzverletzung 392 f; Welser, ÖJZ 1975, 44.Google Scholar
- 2041.Besitzerwerb 138.Google Scholar
- 2042.Siehe schon Bollenberger, ÖJZ 1995, 645 f.Google Scholar
- 2043.Ausführlich dazu oben S 63 ff.Google Scholar
- 2044.OGH in HS 5281/10; SZ 23/379; ZVR 1995/63; Schuhmacher in Straube, HBG3 § 366 Rz 11; Bollenberger, ÖJZ 1995, 645 f. Vgl aber auch OGH in SZ 60/120 = JBl 1988, 314 (Czermak) = ÖBA 1988, 88; ÖBA 1991, 56 (Gröll) = JBl 1991, 378; EvBl 1993, 90, wo jeweils obiter betont wird, daß auch die pflichtgemäße Vornahme der (unterlassenen) Nachforschungen nach den Beweisergebnissen keinen Erfolg gehabt hätte, die Ursächlichkeit der Unterlassung für das Höchstgericht also nicht völlig irrelevant zu sein scheint.Google Scholar
- 2045.RG in RGZ 143, 14, 18 f = JW 1934, 353 (Kernert); RGZ 147, 321, 331; BGH in WM 1958, 754, 755; NJW 1991, 1415, 1417; NJW 1994, 2022, 2024 = ZIP 1994, 787, 789. Staudinger/Wiegand, BGB (2004) § 932 Rz 60, 82 ff, 105; derselbe, JuS 1974, 208; Westermann/Gursky, Sachenrecht7 § 46 2 c (S 379); Soergel/Henssler, BGB13 § 932 Rz 24; Kindl in Bamberger/Roth, BGB § 932 Rz 20; RGRK/Pikart, BGB12 § 932 Rz 49, 61; Kernert, JW 1934, 353. AA Mormann, WM 1966, 9; Jauernig/Jauernig, BGB11 § 932 Rz 17; Wieling, Sachenrecht I § 10 III 4 (S 368); differenzierend MünchKomm/Quack, BGB4 § 932 Rz 44, 47 (nur bei Bestehen einer konkreten Verdachtslage); dem folgend Palandt/Bassenge, BGB64 § 932 Rz 10.Google Scholar
- 2046.RGRK/Pikart, BGB12 § 932 Rz 61; Westermann/Gursky, Sachenrecht7 § 46 2 c (S 379); vgl auch MünchKomm/Quack, BGB4 § 932 Rz 42, 44. AA OLG Saarbrücken in NJW 1968, 1936.Google Scholar
- 2047.Ebenso Bollenberger, ÖJZ 1995, 646.Google Scholar
- 2048.Wolff/ Raiser, Sachenrecht10 146 f; MünchKomm/Wacke, BGB4 § 892 Rz 48 („objektiver Rechtsschein des Grundbuchs“); Boehmer, JZ 1952, 574 („objektive Verläßlichkeit des amtlichen Rechtsscheinapparates“). Siehe schon Motive, BGB, Amtliche Ausgabe 212 f = Mugdan, Materialien III 117 f.Google Scholar
- 2049.Baur/ Stürner, Sachenrecht17 § 23 Rz 32; RGRK/Augustin, BGB12 § 892 Rz 82, 96; vgl auch Eichler, Institutionen I 126 mit FN 150; derselbe, Rechtslehre vom Vertrauen 97 f („Schutz institutionellen Vertrauens“); Lutter, AcP 164 (1964) 123 f, 165, 166 f („absoluter und formaler Verkehrsschutz“); ebenso AlternativKomm/von Schweinitz, BGB §§ 892, 893 Rz 13.Google Scholar
- 2050.So schon die Motive zu § 45 dBörseG: „Unter der Mitwirkung der offenkundigen allgemeinen Verhältnisse wird sich eine dem Inhalte des Prospekts entsprechende Stimmung des Publikums bilden und hieraus ergibt sich der ursächliche Zusammenhang zwischen dem Prospekt und der Aktienanschaffung, wenn jemand ein Stück nach Erlaß des Prospekts erwirbt, mag er ihn nun gelesen haben oder nicht und der erste oder ein späterer Erwerber sein.“; zitiert nach Brawenz, ÖBA 1990, 169 ff, der zur Problematik ausführlicher Stellung nimmt.Google Scholar
- 2051.Vgl schon Wellspacher, Vertrauen 40.Google Scholar
- 2052.Vgl Gschnitzer, Sachenrecht2 1.Google Scholar
- 2053.Siehe Westermann/ Westermann, Sachenrecht7 § 2 II (S 9 ff), § 3 (S 17 ff); J. Wilhelm, Sachenrecht2 Rz 2, 30, 37 ff; F. Bydlinski, System und Prinzipien 315 ff; Koziol/Welser, Bürgerliches Recht I12 212.Google Scholar
- 2054.Vgl Iro, Sachenrecht2 Rz 6/50.Google Scholar
- 2055.Siehe schon oben S 189 ff (in Auseinandersetzung mit W. Ernst).Google Scholar
- 2056.Staudinger/ Wiegand, BGB (2004) Vor §§ 932 ff Rz 9 ff, 27, § 932 Rz 37; derselbe, JuS 1974, 207 f; derselbe in Hof/Kummer/Weingart, Recht und Verhalten 189 f, 193 ff.Google Scholar
- 2057.Vgl schon Motive, BGB, Amtliche Ausgabe 346 = Mugdan, Materialien III 192 sowie oben S 171.Google Scholar
- 2058.H. Demelius, Grundbuchsrecht 95; Ehrenzweig, System2 I/2, 118; Klang in Klang, ABGB2 II 348; Koziol/Welser, Bürgerliches Recht I12 327. OGH in GlUNF 6189; NZ 1978, 110; SZ 63/35; SZ 66/152; SZ 68/194 = JBl 1996, 458; JBl 1998, 41 (Holzner). Kritisch Spielbüchler in Rummel, ABGB3 § 431 Rz 10.Google Scholar
- 2059.Iro, Sachenrecht2 Rz 6/65. OGH in SZ 28/256; NZ 1978, 110; SZ 66/152; JBl 1998, 41 (Holzner); SZ 70/185; SZ 71/212.Google Scholar
- 2060.Koziol/ Welser, Bürgerliches Recht I12 327; Ehrenzweig, System2 I/2, 118. OGH in SZ 68/194 = JBl 1996, 458.Google Scholar
- 2061.Ehrenzweig, System2 I/2, 118; Koziol/Welser, Bürgerliches Recht I12 327. OGH in SZ 28/64; NZ 1978, 110; SZ 63/35.Google Scholar
- 2062.Dazu oben S 156 f.Google Scholar
- 2063.Siehe die Nachweise in FN 1957.Google Scholar
- 2064.Siehe oben S 297 mit Nachweisen in FN 1530.Google Scholar
- 2065.Ausführlicher bereits oben S 149 und S 400 f.Google Scholar
- 2066.Ausführlich oben S 315 f.Google Scholar
- 2067.Eingehend zum mittlerweile beschlossenen HaRÄG-Entwurf 2003 (BGBl I 2005/120) oben S 331 ff.Google Scholar
- 2068.Erläuterungen, HaRÄG-Entwurf 2003, 58; ebenso nun EBzRV 1058 BlgNR XXII. GP 67.Google Scholar
- 2069.Siehe oben S 188 f und S 357 f.Google Scholar
- 2070.Siehe insbesondere Frotz, Kastner-FS (1972) 154; vgl weiters oben S 173 mit FN 910.Google Scholar
- 2071.RG in RGZ 58, 162, 164.Google Scholar
- 2072.H. Hübner, Rechtsverlust 72 f; Staudinger/Wiegand, BGB (2004) § 932 Rz 57 ff.Google Scholar
- 2073.Vgl RG in JW 1927, 1683; ähnlich noch RGZ 135, 75, 85 (trotz allgemeiner Üblichkeit eines Eigentumsvorbehaltes keine Erkundigungspflicht, da der Verkäufer als „zuverlässiger Händler“ galt).Google Scholar
- 2074.RG in RGZ 141, 129, 131 f.Google Scholar
- 2075.RG in RGZ 147, 321, 331. Siehe dazu und zur weiteren Entwicklung der deutschen Rechtsprechung Staudinger/ Wiegand, BGB (2004) § 932 Rz 57 ff.Google Scholar
- 2076.OGH in SZ 20/182. In besonderen Konstellationen wurde auch schon davor die Einholung von Auskünften verlangt, vgl OGH in GlUNF 7074 (Verpfändung einer Versicherungspolizze).Google Scholar
- 2077.Das Höchstgericht betont überdies, daß die Fahrlässigkeit des Erwerbers–heute geradezu selbstverständlich–nicht dadurch ausgeschlossen werde, daß es der Eigentümer unterlassen habe, an der unter Eigentumsvorbehalt verkauften Maschine ein Merkmal anzubringen, das auf den Eigentumsvorbehalt hinweise; ebenso OGH in SZ 23/379. Zu „ersichtlich gemachten Eigentumsvorbehalten“ vgl noch die ältere Rechtsprechung des OGH in GlUNF 6009; GlUNF 6863.Google Scholar
- 2078.Beispiele aus der Judikatur sind etwa Baumaterialien (ÖBA 1991, 56 [Gröll] = JBl 1991, 378), Maschinen (SZ 23/379; SZ 63/138 = RdW 1991, 41 = ÖBA 1991, 138), Glasbehälter für Gemüsekonserven oder Furnierhölzer (OGH in JBl 1986, 234 und 235 [Czermak]); siehe weiters Kerschner in Jabornegg, HGB § 366 Rz 30.Google Scholar
- 2079.Vgl dazu Schuhmacher in Straube, HGB3 § 366 Rz 11; Koziol/Welser, Bürgerliches Recht I12 377; Bollenberger, ÖJZ 1995, 644 f; OGH in SZ 60/120 = JBl 1988, 314 (Czermak) = ÖBA 1988, 88; JBl 1993, 183 = ÖBA 1993, 156 (Bollenberger).Google Scholar
- 2080.OGH in SZ 34/197 = EvBl 1962/181 = ZVR 1963/15; HS 5282 = EvBl 1967/82 = ZVR 1967/213; JBl 1988, 313 = ZVR 1988/81 = HS 18.532; SZ 68/196 = RdW 1996, 356 = HS 26.106 und 26.368 (Gutglaubenserwerb vom Leasingnehmer). Beim Barkauf eines fabriksneuen Kfz von einem Händler ist eine Einsicht in den Typenschein hingegen nicht nötig: OGH in ZVR 1962/24 = HS 627; SZ 60/13 = JBl 1988, 311 (Rodrigues, aaO 295 ff) = RdW 1987, 157 = HS 18.531; gleiches gilt für Vorführwagen: OGH in JBl 1988, 313 = ZVR 1988/81 = HS 18.532; RdW 1993, 331. Ebenso ist bei der Zwangsversteigerung eines Kfz das Vorliegen des Typenscheins nicht erforderlich, da der Verpflichtete sonst durch die Verweigerung seiner Herausgabe die Verwertung des Fahrzeugs verhindern könnte, so OGH in SZ 66/120 = JBl 1994, 330 = RdW 1994, 204 = ecolex 1994, 92. Siehe weiters Kerschner in Jabornegg, HGB § 366 Rz 31; Schuhmacher in Straube, HGB2 § 366 Rz 11a; Schwimann/Klicka, ABGB3 § 368 Rz 5; Spielbüchler in Rummel, ABGB3 § 368 Rz 3 f; Bollenberger, ÖJZ 1995, 645, 647, 650.Google Scholar
- 2081.BGH in WM 1956, 158; WM 1963, 1186; NJW 1967, 1022, 1024; NJW 1975, 735; NJW 1991, 1415; NJW 1996, 2226. Hingegen ist eine Vorlage des Kraftfahrzeugbriefes beim Kauf fabriksneuer Wagen von angesehenen Händlern nicht erforderlich: BGH in BGHZ 30, 374, 380. Siehe weiters Staudinger/Wiegand, BGB (2004) § 932 Rz 90, 139 ff, 166 ff; Westermann/Gursky, Sachenrecht7 § 46 2 c (S 378 f); ausführlich Barheine, Kraftfahrzeugerwerb.Google Scholar
- 2082.OGH in RdW 1999, 711 = ecolex 1999, 761; Kerschner in Jabornegg, HGB § 366 Rz 27.Google Scholar
- 2083.OGH in SZ 68/196 = RdW 1996, 356 = HS 26.106 und 26.368 (Gutglaubenserwerb vom Leasingnehmer).Google Scholar
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