Fast-Close-Abschlüsse und Schadenrückstellungen nach HGB, IAS/IFRS und US-GAAP

  • Authors
  • Oliver Schulte

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Introduction

In die Schätzung der Schadenrückstellungen sind nach HGB und US-GAAP auch wertaufhellende Ereignisse einzubeziehen, die zwischen dem Bilanzstichtag und der Aufstellung des Abschlusses von Versicherungsunternehmen bekannt werden. Jedoch geht die zeitnahe Veröffentlichung von Fast-Close-Abschlüssen zur Vermittlung entscheidungsnützlicher Informationen zwangsläufig mit einer Verkürzung des Aufhellungszeitraums einher, so dass wertaufhellende Ereignisse nur in geringerem Umfang als in traditionellen Abschlüssen berücksichtigt werden können.

Oliver Schulte erörtert, ob die Genauigkeit der Schätzungen unter einer Verkürzung des Aufhellungszeitraums leidet und die Zuverlässigkeit der Abschlussinformationen eingeschränkt wird. Er diskutiert die Bilanzierung der Schadenrückstellung im internationalen Vergleich und zeigt die mit der Anwendung des Chain-Ladder-Verfahrens, des Cape-Code-Verfahrens oder des Bornhuetter-Ferguson-Verfahrens in Fast-Close-Abschlüssen verbundenen Chancen und Grenzen für die Informationsvermittlung auf.

Keywords

Bilanzierung Fast close GAAP HGB IAS IAS/IFRS IFRS International Accounting Standards International Financial Reporting Standards Rückstellungen Schadenrückstellungen Schätzverfahren US-GAAP United States Generally Accepted Accounting Principles Versicherungsunternehmen

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-8350-9193-1
  • Copyright Information Deutscher Universitäts-Verlag | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2006
  • Publisher Name Gabler
  • eBook Packages Business and Economics (German Language)
  • Print ISBN 978-3-8350-0342-2
  • Online ISBN 978-3-8350-9193-1
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