Die Gasturbine

Ihre Theorie, Konstruktion und Anwendung für stationäre Anlagen, Schiffs-, Lokomotiv-, Kraftfahrzeug- und Flugzeugantrieb

  • J. Kruschik

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XI
  2. J. Kruschik
    Pages 7-27
  3. J. Kruschik
    Pages 27-62
  4. J. Kruschik
    Pages 62-83
  5. J. Kruschik
    Pages 83-189
  6. J. Kruschik
    Pages 232-272
  7. J. Kruschik
    Pages 272-300
  8. J. Kruschik
    Pages 300-309
  9. J. Kruschik
    Pages 390-409
  10. J. Kruschik
    Pages 410-430
  11. J. Kruschik
    Pages 430-458
  12. J. Kruschik
    Pages 458-459
  13. Back Matter
    Pages 460-482

About this book

Introduction

Die Gasturbine - dieser Name hat sich für die mit Verbrennungsgas oder Heißluft beaufschlagte Turbine eingebürgert - ist schon lange der Traum der Erfinder. Sie sollte die betrieblichen Vorzüge einer Maschine ohne hin-und hergehende Massen mit den betrieblichen und wirtschaft­ lichen Vorzügen der Maschine mit innerer Verbrennung vereinen, jedoch konnten anfänglich die großen Erwartungen, die man in sie setzte, nicht erfüllt werden, da weder die für die hohen Temperaturen geeigneten Werkstoffe noch auch Verdichter oder Turbinen mit den erforderlichen Wirkungsgraden vorhanden waren. Erst in den letzten Jahren konnte durch die Fortschritte auf dem Gebiete hochwarmfester Werkstoffe sowie durch die auf die Strömungs­ maschine angewandte aerodynamische Forschung die Entwicklung der Gasturbine beträchtlich vorwärtsgetrieben werden. Besonders die Anwendung der Gasturbine zum Vortrieb von Flug­ zeugen hat kriegsbedingt zu einer ungeheuer raschen Entwicklung der­ selben sowie der zu ihrem Bau erforderlichen Werkstoffe geführt. Diese Forschungsergebnisse haben ihrerseits wieder den Bau von Gasturbinen für Kraftwerke, Schiffsantriebe, Lokomotiven und zahlreiche andere Zwecke befruchtet. Dadurch ist, von der breiten Masse unbemerkt, heute die Gasturbine zu einer Kraftmaschine geworden, die der Dampfturbine oder dem Kolbenmotor bereits ernstlich Konkurrenz macht. Obwohl der Wirkungsgrad von ganz einfachen Anlagen bedeutend kleiner ist und damit der Brennstoffverbrauch größer, sind durch die Verwendung von billigem Heizöl und durch geringen Schmierölverbrauch die GeEamtkosten von Brennstoff und Schmiermitteln oft geringer als bei Diesel-oder Ottomotoren.

Keywords

Dynamik Entwicklung Flugzeug Forschung Fortschritt Gasturbine Geschichte Getriebe Industrie Kraftwerk Maschine Thermodynamik Turbine Verbrennung Werkstoff

Authors and affiliations

  • J. Kruschik
    • 1
  1. 1.Rich. Klinger A. G.Wien-GumpoldskirchenÖsterreich

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-7091-4018-5
  • Copyright Information Springer-Verlag Vienna 1952
  • Publisher Name Springer, Vienna
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-7091-4019-2
  • Online ISBN 978-3-7091-4018-5
  • About this book