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Junge Leute von heute

  • Carl Böhret
  • Garry D. Brewer
  • Ronald D. Brunner
  • Herbert Ehrenberg
  • Klaus Liepelt
  • Günter Struve

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-12
  2. Orientierungen

    1. Tilman Ernst
      Pages 28-35
    2. Hellmuth Fuhrmann
      Pages 36-39
    3. Rüdiger Henkel
      Pages 40-53
  3. Ausbildung und Beruf

  4. Freizeitverhalten

    1. Walter Tacke
      Pages 102-112
    2. Hartmut Lüdtke
      Pages 123-134
  5. Grenzsituationen

    1. Bernd Grass, Lutz Unterseher
      Pages 147-152
    2. Michaela Schreiber
      Pages 153-157
    3. Hermann Flach
      Pages 158-168
    4. Helga Cremer-Schäfer
      Pages 169-178
  6. Back Matter
    Pages 179-180

About this book

Introduction

Täglich erreichen mich Briefe, in denen beklagt wird, daß die Jugend in Gefahr sei, in Orientierungslosigkeit und Verantwortungslosigkeit zu versinken, und daß damit die Zukunft unserer Gesellschaft insg~samt gefahrdet sei. In diesen Briefen wird häufig auch die Überzeugung zum Ausdruck gebracht, es bedürfe nur der überfälligen Einsicht des zuständigen Ministers, eines Machtwortes am Kabinettstisch, und schon ginge es mit der Erziehung der Jugend in die richtige Richtung. Meine Erfahrungen im Amte des für Jugend zuständigen Bundesministers haben mich gelehrt, daß es außer der Jugend nur ganz wenige Gruppen in unserer Gesellschaft gibt, die weniger Vorurteile auf sich ziehen. Aus diesem Grunde begrüße ich Publikationen wie "transfer 5 ", die uns über die tatsächlichen Pro­ bleme junger Menschen, ihre Ursachen und über Lösungsmöglichkeiten infor­ mieren. Dabei scheint es mir besonders wichtig zu sein, daß wir die jungen Menschen als eigenständige Partner betrachten und ihnen die Möglichkeit ein­ räumen, ihre Probleme selbst zu verarbeiten. Es geht nicht um eine Erziehung und Bildung, die nur Abziehbilder der heute Erwachsenen im Auge hat, sondern darum, die junge Generation so auszurüsten, daß sie mit den ihr von uns mitge­ teilten Erfahrungen zu einer befriedigenden Lebensgestaltung findet und bereit ist, in sozialer Verantwortung einen Beitrag zur weiteren demokratischen Ausge­ staltung dieser Gesellschaft zu leisten. Wenn junge Menschen dabei auch einmal unkonventionelle Wege erkunden wollen, so kann das Erwachsene schon gelegentlich irritieren, sollte sie aber nicht zu Vorurteilen verleiten.

Keywords

Ausbildung Berufswahl Bildung Erwachsene Erziehung Freizeit Generation Gesellschaft Jugend Jugendliche Medien Normen Opfer Suizid Vorurteil

Editors and affiliations

  • Carl Böhret
    • 1
  • Garry D. Brewer
    • 2
  • Ronald D. Brunner
    • 3
  • Herbert Ehrenberg
    • 4
  • Klaus Liepelt
    • 5
  • Günter Struve
    • 6
  1. 1.Hochschule für VerwaltungswissenschaftenSpeyerDeutschland
  2. 2.Yale UniversityNew HavenUSA
  3. 3.University of MichiganAnn ArborUSA
  4. 4.Bundesminister für Arbeit und SozialordnungBonnDeutschland
  5. 5.Institut für angewandte SozialwissenschaftBonn-Bad GodesbergDeutschland
  6. 6.SenatBerlinDeutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-663-14394-9
  • Copyright Information Springer Fachmedien Wiesbaden 1978
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-531-11461-3
  • Online ISBN 978-3-663-14394-9
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