Untersuchungen an keramischen Schneidstoffen

  • Herwart Opitz
  • Paul Brammertz
  • Karl Friedrich Meyer

Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 1147)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-5
  2. Herwart Opitz, Paul Brammertz, Karl Friedrich Meyer
    Pages 6-6
  3. Herwart Opitz, Paul Brammertz, Karl Friedrich Meyer
    Pages 7-9
  4. Herwart Opitz, Paul Brammertz, Karl Friedrich Meyer
    Pages 10-11
  5. Herwart Opitz, Paul Brammertz, Karl Friedrich Meyer
    Pages 12-23
  6. Herwart Opitz, Paul Brammertz, Karl Friedrich Meyer
    Pages 24-25
  7. Herwart Opitz, Paul Brammertz, Karl Friedrich Meyer
    Pages 26-27
  8. Herwart Opitz, Paul Brammertz, Karl Friedrich Meyer
    Pages 28-29
  9. Herwart Opitz, Paul Brammertz, Karl Friedrich Meyer
    Pages 30-33
  10. Herwart Opitz, Paul Brammertz, Karl Friedrich Meyer
    Pages 34-35
  11. Back Matter
    Pages 36-45

About this book

Introduction

Die Entwicklung auf dem Gebiet der Schneidstoffe wird durch das Streben nach geringeren Fertigungskosten und kürzeren Fertigungszeiten bestimmt. Das heißt, man versucht Schneidstoffe zu schaffen, die für eine Anwendung bei hohen Schnittgeschwindigkeiten und mittleren Spanquerschnitten geeignet sind. Die Forderung nach einer hohen Verschleißfestigkeit und Warmhärte wird durch die keramischen Schneidstoffe weitgehend erfüllt. Ihre Entwicklung ist in den letzten Jahren soweit fortgeschritten, daß sie über das erste Versuchsstadium hinaus Da durch den Einsatz der Schneid­ schon Eingang in die Praxis gefunden haben. keramik auch an die Konstruktion moderner Werkzeugmaschinen erhöhte Anforderungen hinsichtlich Drehzahlbereich, installierter Leistung und Starrheit gestellt werden, ist die genaue Kenntnis der Leistungsfähigkeit dieser Schneid­ stoffe von großer Bedeutung. 6 2. Zusammensetzung und Eigenschaften der Schneidkeramik Gegenüber den herkömmlichen Schneidstoffen besitzt die Keramik eine voll­ kommen andere Zusammensetzung. In Tab. 1 sind die wichtigsten Bestandteile der verschiedenen Werkzeugbaustoffe aufgeführt. An die Stelle der Schwer­ metallkarbide tritt bei der Schneidkeramik ein oxydischer Hartstoff, meist Alu­ miniumoxyd Ab03, während der metallische Binder fast ganz verschwindet. Die rein oxydischen Keramiksorten bestehen nahezu vollständig aus gesintertem Aluminiumoxyd. Der besondere Vorteil der Sinteroxyde ist ihre Reaktions­ trägheit gegenüber Eisen [11; 22] und ihre hohe Warmfestigkeit, nachteilig wirkt sich dagegen ihre gegenüber den anderen Schneidstoffen relativ geringe Zähigkeit aus. In den letzten Jahren sind in stärkerem Umfang Keramiksorten entwickelt worden, die neben den oxydischen Bestandteilen auchgroßere Anteile von Schwer­ metallkarbiden enthalten. Auf diese Weise konnte die Zähigkeit der Keramik verbessert werden, ohne die Verschleißfestigkeit wesentlich zu beeinträchtigen.

Keywords

Aluminium Fertigung Keramik Metall Schneidstoff

Authors and affiliations

  • Herwart Opitz
    • 1
  • Paul Brammertz
    • 1
  • Karl Friedrich Meyer
    • 1
  1. 1.Laboratorium für Werkzeugmaschinen und BetriebslehreTechnischen Hochschule AachenDeutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-663-07407-6
  • Copyright Information Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1963
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-663-06494-7
  • Online ISBN 978-3-663-07407-6
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