Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-7
  2. Ludvik Žagar, Gerhard Krause, Hans-Ernst Schwiete
    Pages 9-10
  3. Ludvik Žagar, Gerhard Krause, Hans-Ernst Schwiete
    Pages 11-17
  4. Ludvik Žagar, Gerhard Krause, Hans-Ernst Schwiete
    Pages 18-18
  5. Ludvik Žagar, Gerhard Krause, Hans-Ernst Schwiete
    Pages 19-44
  6. Ludvik Žagar, Gerhard Krause, Hans-Ernst Schwiete
    Pages 45-62
  7. Ludvik Žagar, Gerhard Krause, Hans-Ernst Schwiete
    Pages 63-88
  8. Ludvik Žagar, Gerhard Krause, Hans-Ernst Schwiete
    Pages 89-102
  9. Ludvik Žagar, Gerhard Krause, Hans-Ernst Schwiete
    Pages 103-109
  10. Ludvik Žagar, Gerhard Krause, Hans-Ernst Schwiete
    Pages 110-113
  11. Ludvik Žagar, Gerhard Krause, Hans-Ernst Schwiete
    Pages 115-117
  12. Back Matter
    Pages 119-128

About this book

Introduction

Die Bedeutung des Glases als Haushaltsgegenstand, als Bau-und Konstruktions­ element nimmt ständig zu. Die guten chemischen und physikalischen Eigenschaften, insbesondere die me­ chanischen, optischen und elektrischen bilden die Grundlage für die vielseitige Verwendung der Glaserzeugnisse. Mit Hilfe bestimmter chemischer Zusammen­ setzungen und verschiedener technischer Herstellungsverfahren gelingt es, dem Glas besondere Eigenschaften zu verleihen, die seine vielseitige Verwendungs­ möglichkeit begründen. Eine der wichtigsten Eigenschaften ist die chemische Beständigkeit des Glases. Von dieser Widerstandsfähigkeit hängt die Anwendbarkeit als Fenster-, Spiegel-, Flaschen-und Laborglas wesentlich ab. Unter den chemischen Beanspruchungen kommt dem Angriff des Wassers die größte Bedeutung zu, da es mit jeder Glasfläche als Flüssigkeit oder in Form der Luftfeuchtigkeit in Berührung kommt. Es bestand deshalb das Bedürfnis nach einer Norm, die allgemeingültige Richt­ linien für die Prüfung der Beständigkeit des Glases gegen Wasser festgelegt und eine Klassifizierung der verschiedenen Gläser ermöglicht. In der Norm DIN 12111 [1] ist das Grieß-Titrationsverfahren verankert. Dabei werden 2 g Glasgrieß der Kornfraktion 0,315-0,5 mm 60 Minuten lang mit destilliertem Wasser bei 100° C ausgelaugt. Die Alkaliabgabe wird durch Titration mit Salzsäure bestimmt und dient zur Einteilung der Gläser in fünf hydrolytische Klassen. Die Norm DIN 12111 geht bei der Bestimmung der Wasserbeständigkeit von einem Glasgrieß der Kornfraktion 0,315-0,5 mm aus. Es wird angenommen, daß 1 g dieses Pulvers immer die gleiche Oberfläche aufweist, da im Sinne der Norm Vergleichswerte angestrebt werden. Diese Annahme ist überprüfungs­ bedürftig, besonders, wenn man Gläser verschiedener chemischer Zusammen­ setzung betrachtet.

Keywords

Fassung Feuchte Fluss Glas Grundlagen Oberfläche

Authors and affiliations

  • Ludvik Žagar
    • 1
  • Gerhard Krause
    • 1
  1. 1.Institut für GesteinshüttenkundeRhein.-Westf. Techn. Hochschule AachenDeutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-663-07115-0
  • Copyright Information Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1966
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-663-06202-8
  • Online ISBN 978-3-663-07115-0
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