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Die Abhängigkeit der Querzugfestigkeit der Spanplatten vom Anteil an Feingut

  • Franz Kollmann
  • Reinwald Teichgräber

Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 1281)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-5
  2. Franz Kollmann, Reinwald Teichgräber
    Pages 7-8
  3. Franz Kollmann, Reinwald Teichgräber
    Pages 9-11
  4. Franz Kollmann, Reinwald Teichgräber
    Pages 12-16
  5. Prof. Dr.-Ing. Franz Kollmann, Dr. Reinwald Teichgräber
    Pages 17-31
  6. Franz Kollmann, Reinwald Teichgräber
    Pages 33-33
  7. Back Matter
    Pages 35-36

About this book

Introduction

Die Tatsache, daß sich in der Bundesrepublik Deutschland die Produktion an Holzspanplatten von 1951 bis 1960, also innerhalb von 9 Jahren, etwa ver­ 3 zwanzigfachte und 1961 rd. 1 Million m erreichte und daß die jährliche Zuwachs­ rate der Produktion sogar größer ist als bei den Kunststoffen, muß sehr ge­ wichtige Gründe haben. Folgende sind hauptsächlich zu nennen: 1. Im Zeitalter der Industriegesellschaft sind plattenförmige, spezifisch leichte und leicht bearbeitbare Werkstoffe für die Möbelherstellung und den Innen­ ausbau besonders geschätzt, da sie mit wenig Arbeitsaufwand verwendbar sind. 2. Die steigenden Qualitätsansprüche der Verbraucher führen zwangsläufig zu einer Bevorzugung jener Platten, die hohes Standvermögen haben, also bei Feuchtigkeitsschwankungen ihre Abmessungen wenig ändern und sich nicht werfen. Spanplatten sind hier den früher vorherrschenden, im Möbelbau ver­ wendeten Tischlerplatten überlegen. 3. Die Herstellung von Spanplatten erfolgt im Trockenverfahren und ist des­ halb wärmewirtschaftlich besonders günstig. Auch der Verbrauch an mecha­ nischer Energie liegt verhältnismäßig niedrig. 4. Die Spanplattenindustrie eignet sich in besonderem Maße zu Mechanisierung und Automatisierung und kommt damit einem wesentlichen Entwicklungs­ zug neuzeitlicher Industrien besonders entgegen. Trotz steigender Material­ und Lohnkosten ließen sich die Herstellungskosten und damit Verkaufspreise der Spanplatten senken. 5. Zu Spanplatten lassen sich in großem Ausmaße minderwertige Holzsorti­ mente und Holzabfälle verarbeiten. 6. Die Erweiterung der technologischen Kenntnisse über die Spanplatten und die Verfeinerung der Verfahrenstechnik bei ihrer Herstellung haben dazu geführt, daß die Güte der Spanplatten seit ihrem Erscheinen am Markte wesentlich gesteigert werden konnte.

Keywords

Festigkeit Platte Spanplatte Teilung Zugversuch

Authors and affiliations

  • Franz Kollmann
    • 1
  • Reinwald Teichgräber
    • 1
  1. 1.Institut für Holzforschung und HolztechnikUniversiät MünchenMünchenDeutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-663-06973-7
  • Copyright Information Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1963
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-663-06060-4
  • Online ISBN 978-3-663-06973-7
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