Theorie der Renten- und Invaliditätsversicherung

  • Wolfgang Peters

Part of the Studies in Contemporary Economics book series (CONTEMPORARY)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages N1-X
  2. Einführung in die Thematik

    1. Wolfgang Peters
      Pages 1-4
  3. Mikroökonomische Analyse der Rentenversicherung

    1. Front Matter
      Pages 5-6
    2. Wolfgang Peters
      Pages 7-41
    3. Wolfgang Peters
      Pages 43-62
    4. Wolfgang Peters
      Pages 63-74
  4. Makroökonomische Analyse der Rentenversicherung

    1. Front Matter
      Pages 75-77
    2. Wolfgang Peters
      Pages 99-116
  5. Analyse der Invaliditätsversicherung

    1. Front Matter
      Pages 117-121
    2. Wolfgang Peters
      Pages 123-148
    3. Wolfgang Peters
      Pages 149-164
    4. Wolfgang Peters
      Pages 165-178
  6. Back Matter
    Pages 187-222

About this book

Introduction

Die gesetzliche Rentenversicherung und die Invaliditätsversicherung werden im vorliegenden Buch kritisch untersucht. In einem mikroökonomischen Modell werden die Konsum-, Spar- und Arbeitsentscheidungen der Mitglieder analysiert. U.a. wird der Feldstein-Hypothese nachgegangen, sowie eine allokativ neutrale Beitragsgestaltung der leistungsbezogenen Altersrente betrachtet. Der Generationenvertrag wird in einem Modell sich überlappender Generationen besonders plastisch, langfristige Entwicklungstrends werden aufgezeigt und ein Vergleich verschiedener Finanzierungsverfahren der gesetzlichen Rentenversicherung ermöglicht. Ein weiterer Teil behandelt die Invaliditätsversicherung. Die Berücksichtigung des moralischen Risikos führt zu dem grundlegenden Ergebnis, daß Invaliditätsrenten mit der Länge der Beitragsphase steigen sollen. Dem Laien wird diese Aussage als selbstverständlich erscheinen, jedoch weiß der Experte, daß eindeutige Aussagen dieser Art nur selten abzuleiten sind, da Anreizprobleme einen hohen Grad der Komplexität in sich bergen. Das Besondere des Buches liegt in der durch die Neoklassik geprägten Analyse, die auch vor Tabus nicht halt machen will. So wird die Vorteilhaftigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung stark in Zweifel gezogen und ein Plädoyer für alternative Finanzierungsverfahren und mehr Wettbewerb mit privaten Versicherungen gehalten. Dem Leser wird bei der Lektüre eine Abkehr vom Denken in Besitzstandswahrungen und eine Hinwendung zur allokativen Effizienz nahegelegt. Promotoren der gesetzlichen Rentenversicherung werden sich in Zukunft verstärkt mit den hier geäußerten Ansichten auseinandersetzen müssen.

Keywords

Finanzwissenschaft Gesetzliche Rentenversicherung Invaliditätsversicherung Makroökonomie Mikroökonomie Rentenversicherung Sozialversicherung Wettbewerb

Authors and affiliations

  • Wolfgang Peters
    • 1
  1. 1.Finanzwissenschaftliche AbteilungUniversität BonnBonn 1Deutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-662-10439-2
  • Copyright Information Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989
  • Publisher Name Springer, Berlin, Heidelberg
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-540-51368-1
  • Online ISBN 978-3-662-10439-2
  • Series Print ISSN 1431-8806
  • About this book