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Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-VIII
  2. Einleitung

  3. Methodische Grundlagen

  4. Klinische Differenzierungen

  5. Epidemiologische Befunde

  6. Spezielle symptombezogene Differenzierung

  7. Differenzierung nach Entstehungsbedingungen

  8. Differentielle Therapien

  9. Resümee

    1. H. Helmchen, M. Linden
      Pages 187-196
  10. Back Matter
    Pages 197-217

About these proceedings

Introduction

Hrsg. H. Helmchen u. M. Linden © Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1986 1 Entwicklungen im Verstindnis von Angst und Depression H. HELMCHEN und M. LINDEN Der Titel dieses Buches "Die Differenzierung von Angst und Depression" be­ schreibt ein Thema" das gleichermaBen alt und doch auch wieder neu ist. Man konnte auch mit Hafner und Veiel (s. Kap. 7) sagen, es ist schon lange und oft be­ wegt und doch eigentlich recht wenig ~eiterbewegt worden. Die Berechtigung und Notwendigkeit, ein solches Thema emeut aufzugreifen, ist immer dann gege­ ben, wenn sich neue Erkenntnisse ergeben haben, die eine bessere Beantwortung der aufgeworfenen Frage versprechen, oder wenn aufgrund zeitgeschichtlicher Entwicklungen die Fragestellung in einen neuen Kontext eingeordnet werden muB. Fiir das Problem des Verhiiltnisses von Angst und Depression zudnander bzw. die Unterscheidung von Angst und Depression gilt derzeit wohl beides. Der zeitgeschichtliche Hintergrund, der mit zur Entstehung dieses Buches ge­ fUhrt hat, ist am ehesten durch einen Hinweis auf Entwicklungen im Bereich der Psychopharmakotherapie zu umreiBen. Zeitgleich mit der zunehmenden Diskus­ sion urn die Wertigkeit der Benzodiazepine und der Berechtigung ihrer hiiufigen Verordnung ist zum einen zu beobachten, daB Substanzen, die urspriinglich nicht als Anxiolytika aufgefaBt wurden, nun auch mit dieser Indikation verstarkt pro­ pagiert werden, wahrend zum anderen fiir Substanzen aus der. Benzodiazepin­ gruppe neue Indikationsbereiche: nicht zuletzt auch bei der Behandlung depres­ siver Erkrankungen, gesucht werden. Damit verliert die Vorstellung zunehmend an GiiItigkeit, daB bestimmte Substanzen bestimmten Diagnosen als Therapeuti­ ka zuzuordnen seien d. h.

Keywords

Angst Depression Diagnose Diagnostik Hypochondrie Psychiatrie Psychopharmakotherapie Schlaf Schlafstörung Syndrom Syndrome

Editors and affiliations

  • Hanfried Helmchen
    • 1
  • Michael Linden
    • 1
  1. 1.Psychiatrische Klinik und PoliklinikFreien Universität BerlinBerlin 19Deutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-642-82895-9
  • Copyright Information Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1986
  • Publisher Name Springer, Berlin, Heidelberg
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-540-17017-4
  • Online ISBN 978-3-642-82895-9
  • Series Print ISSN 1431-9764
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