Klinische Bedeutung von Vitamin B1, B6, B12 in der Schmerztherapie

Ein Konsensusgespräch

  • N. Zöllner
  • H. Fassl
  • I. Jurna
  • K. F. Pietrzik
  • M. Schattenkirchner
Conference proceedings

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages N1-XII
  2. Physiologie und Kinetik

    1. Front Matter
      Pages 1-1
    2. D. Loew, E. Hanke, G. Menke, N. Rietbrock
      Pages 21-36
    3. N. Zöllner, H. Fassl, I. Jurna, K. F. Pietrzik, M. Schattenkirchner
      Pages 37-44
  3. Pharmakologische Aspekte zu der analgetischen Wirksamkeit

    1. Front Matter
      Pages 45-45
    2. N. Zöllner, H. Fassl, I. Jurna, K. F. Pietrzik, M. Schattenkirchner
      Pages 55-60
    3. A. Wild, G. D. Bartoszyk, E. Merck
      Pages 61-68
    4. N. Zöllner, H. Fassl, I. Jurna, K. F. Pietrzik, M. Schattenkirchner
      Pages 82-91
  4. Unerwünschte Wirkungen

    1. Front Matter
      Pages 93-93
    2. N. Zöllner, H. Fassl, I. Jurna, K. F. Pietrzik, M. Schattenkirchner
      Pages 118-121
  5. Kontrollierte klinische Studien zur analgetischen Wirksamkeit

About these proceedings

Introduction

Vitamine sind essentielle Nahrungsbestandteile. Wenn es gilt, Mangelzustände aus­ zugleichen, können Vitamine in den Grenzbereich zu den Pharmaka geraten, sei es, weil eine die Vitaminresorption behindernde Krankheit überspielt werden muß, sei es, weil zur Behebung des Mangels Dosen oder Applikationswege verwendet werden müssen, die "unphysiologisch" sind. Darüber hinaus können Vitamine aufgrund ihrer Struktur auch Pharmaka eigener Art sein, deren Wirkung mit dem dem Vitamin zuzuschreibenden physiologischen Effekt nicht erkennbar zu tun hat. Bei­ spiele hierfür sind die Senkung der Plasmacholesterinspiegel durch Nikotinsäure oder die Produktion einer "metabolischen" Acidose zum Zweck der Ansäuerung des Urins durch hohe Dosen Ascorbinsäure. Die Abgrenzung der Physiologie von der Pharmakologie einer Substanz ist stets künstlich. Substanzen, die den Stoffwechsel beeinflussen, tun dies aufgrund ihrer Struktur. Im Wechselspiel der Vorläufer, Coenzyme und Metabolite am Enzym­ molekül, an Grenzflächen, in betroffenen Transportsystemen, geht es letzten Endes um die relativen Konzentrationen. Ob die Ergebnisse entsprechender Reaktionen dann wünschenswert, d. h. therapeutisch, oder unerwünscht, d. h. toxisch, sind, ist zum Teil eine Frage der Pharmakologie, zum Teil aber auch eine Frage der Nomenklatur. Jede Substanz, die in hoher intra- oder parazellulärer Konzentration toxisch wirken kann, kann gegebenenfalls auch therapeutisch wirksam sein. Wer die Toxizität hoher Dosen von Vitaminen akzeptiert, akzeptiert zwangsläufig auch die Möglichkeit therapeutischer Wirkungen.

Keywords

Ascorbinsäure Dosierung Krankheit Nebenwirkungen Pharmakokinetik Pharmakologie Prophylaxe Schmerztherapie Sprechen Tierexperiment Vitamin B1 Wirbelsäule Wirkung Zwang klinische Studie

Editors and affiliations

  • N. Zöllner
    • 1
  • H. Fassl
    • 2
  • I. Jurna
    • 3
  • K. F. Pietrzik
    • 4
  • M. Schattenkirchner
    • 5
  1. 1.der Universität MünchenMünchenGermany
  2. 2.der Med. Universität LübeckLübeckGermany
  3. 3.Institut für Pharmakologie und Toxikologieder Universität des SaarlandesHomburgGermany
  4. 4.Abteilung Pathophysiologie der Ernährung des MenschenInstitut für ErnährungswissenschaftBonnGermany
  5. 5.Medizinische PoliklinikRheumaeinheit der Ludwig-Maximilians-UniversitätMünchen 2Germany

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-642-72427-5
  • Copyright Information Dietrich Steinkopff Verlag, GmbH & Co. KG, Darmstadt 1988
  • Publisher Name Steinkopff, Heidelberg
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-7985-0769-2
  • Online ISBN 978-3-642-72427-5
  • About this book