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Hirnorganische Psychosyndrome im Alter III

Methoden zum klinischen Wirksamkeitsnachweis von Nootropika

  • Helmut Coper
  • H. Heimann
  • Siegfried Kanowski
  • H. Künkel

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XI
  2. Prinzipien

  3. Systematik

  4. Methoden

  5. Sozialethischer und sozialökonomischer Hintergrund

  6. Schlußdiskussion

    1. Front Matter
      Pages 257-257
    2. S. Kanowski
      Pages 259-261
    3. B. Jänicke
      Pages 262-265
  7. Back Matter
    Pages 267-272

About this book

Introduction

In der Wissenschaft, speziell in den Naturwissenschaften, können selbst die genialsten Gedanken und die größte Kreativität einzelner ohne Berücksichtigung und Einbeziehung des Wissens und Könnens an­ derer heute nicht mehr zu gesicherten Erkenntnissen führen. Daher muß ein Symposium über ein so vielschichtiges Thema wie die klini­ sche Evaluation der Wirksamkeit pharmakologischer Behandlung des hirnorganischen Psychosyndroms im Alter, soll es Konsequen­ zen für therapeutisches Handeln haben, interdisziplinär angelegt sein. Wie die zwei vorangegangenen ist deshalb auch der vorerst letzte Berichtsband dieser Symposiumsreihe als eine arbeitsteilige Gemein­ schaftsleistung anzusehen. Die einzelnen Beiträge und Diskussionen machen sehr deutlich, wieviele Einflußgrößen zu bedenken sind, um die Wirksamkeit nootroper Pharmaka belegen zu können; dies heißt, ent­ sprechende Kriterien zu definieren und sie bei der Auswahl der Metho­ den zu berücksichtigen. Das Symposium war jedoch nicht nur auf die Diskussion schwieriger methodischer Probleme hin angelegt, sondern hat auch die volkswirtschaftliche Bedeutung des HOPS und seiner The­ rapie erörtert sowie zu Problemen der ethischen Vertretbarkeit medizi­ nisch-klinischer Forschung auf diesem Gebiet Stellung genommen. Schon Ernst Mach hat in seinem Buch "Erkenntnis und Irrtum" darauf hingewiesen, daß die Ethik dem Menschen "von der öffentli­ chen Meinung vorgeschrieben wird, welche wohl erkennt, was dem Ge­ meinwesen dient oder nicht zuträglich ist. Bei Verstößen gegen diese Ethik hat er sich mit dieser öffentlichen Meinung und deren Folgen ab­ zufinden. Sein Verhalten regelt sich in natürlicher Weise nach den Ver­ hältnissen des gegenwärtigen Lebens".

Keywords

Denken Ethik Forschung Syndrom Syndrome

Editors and affiliations

  • Helmut Coper
    • 1
  • H. Heimann
    • 2
  • Siegfried Kanowski
    • 3
  • H. Künkel
    • 4
  1. 1.Institut für NeuropsychopharmakologieFreie Universität BerlinBerlin 19Germany
  2. 2.Allg. Psychiatrie mit PoliklinikUniversitäts-Nervenklinik TübingenTübingen 1Germany
  3. 3.Institut für GerontopsychiatrieFreie Universität BerlinBerlin 19Germany
  4. 4.Neurologische Klinik mit Klinischer NeurophysiologieMedizinische Hochschule HannoverHannover 61Germany

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-642-71539-6
  • Copyright Information Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1987
  • Publisher Name Springer, Berlin, Heidelberg
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-540-17011-2
  • Online ISBN 978-3-642-71539-6
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