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Hochkalorische parenterale Ernährung

  • Joachim Michael Müller
  • Heinz Pichlmaier
Conference proceedings

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XVII
  2. Grundlagen der hochkalorischen parenteralen Ernährung

    1. Front Matter
      Pages 1-1
    2. J. Rosenberger, J. M. Müller, W. Stock, H. Pichlmaier
      Pages 19-25
  3. Parenterale Ernährung bei entzündlichen Darmerkrankungen

    1. Front Matter
      Pages 107-107
    2. W. Stock, J. M. Müller, W. Steinbrich, R. Rose, H. Pichlmaier
      Pages 119-126
    3. H. J. Wedershoven, M. Wienbeck, H. Ehms, E. H. Egberts, B. Miller, G. Strohmeyer
      Pages 127-131
  4. Anwendung der hochkalorischen parenteralen Ernährung in der Onkologie

    1. Front Matter
      Pages 133-133
    2. J. M. Müller, R. Rose, H. Pichlmaier
      Pages 135-141
    3. E. M. Copeland III
      Pages 151-161
    4. V. Zumtobel, B. Günther, N. Demel
      Pages 181-185
    5. H. Joyeux, C. Solassol
      Pages 187-198
    6. J. H. Hartlapp, J. H. Illiger, D. Noack, L. Labedzki
      Pages 207-213
    7. J. M. Müller, J. Schindler, R. Rose, G. Dehnrich, H. Pichlmaier
      Pages 237-242
    8. M. Zenz, J. Hilfrich, R. Neuhaus
      Pages 243-248
    9. D. Noack, J. H. Hartlapp, L. Labedzki, H. J. Illiger, R. Bitsch, J. Leinert et al.
      Pages 249-252
  5. Back Matter
    Pages 253-258

About these proceedings

Introduction

Die parenterale Ernährung hat in den letzten 15 Jahren eine stürmische Entwicklung durchgemacht und muß heute als fester Bestandteil der therapeutischen Medizin an­ gesehen werden. Ausreichende Kenntnisse über die technischen Möglichkeiten dieser Therapie, die Auswirkungen ihrer einzelnen Bausteine auf den Stoffwechsel des Kran­ ken sowie ihre Risiken sollten zum Rüstzeug jedes klinisch tätigen Arztes gehören. Es kann heute keine Entschuldigung mehr dafür geben, daß der Nahrungsbedarf eines Kranken ungedeckt bleibt, nur weil er nicht mehr in der Lage ist, oral genügend Nah­ rung aufzunehmen. Die Standardinfusionstherapie, üblicherweise bestehend aus 2 bis 3 Liter Elek­ trolyt-Aminosäuren- oder niedrigprozentigen Kohlenhydratlösungen unterscheidet sich von der hochkalorischen parenteralen Ernährung vor allem durch die Osmolarität des Infusionsgemisches und dem Zugangsweg. Bei der Standardtherapie ist der peri­ phere Zugang die Regel und ein Verlust an Struktur- oder Funktionsproteinen wird bewußt in Kauf genommen, da eine ausreichende Energiezufuhr zur Verstoffwechse­ lung der zugeführten Aminosäuren nicht möglich ist, ohne Schäden an der Venen­ wand hervorzurufen. Durch die hochkalorische parenterale Ernährung werden, wobei der zentrale Venenkatheter eine Grundvoraussetzung ist, dem Kranken hochprozen­ tige Kohlenhydratlösungen, Fette und Aminosäuren in einer Größenordnung verab­ reicht, die nicht nur seinen aktuellen Bedarf decken, sondern auch vorbestehende Mangelzustände ausgleichen können. Die Kathetertechnik und die Entwicklung der Infusionslösungen befindet sich auf einem so hohen Stand, daß eine parenterale Versorgung des Organismus mit Nährstoffen auch über Monate hinweg möglich ist. Besondere Beobachtungen erfuhr in der letzten Zeit die Anwendung der hoch­ kalorischen parenteralen Ernährung bei den entzündlichen Darmerkrankungen und in der Onkologie.

Keywords

Chirurgie Infusion Infusionstherapie Komplikationen Nebenwirkungen Polytrauma Trauma

Editors and affiliations

  • Joachim Michael Müller
    • 1
  • Heinz Pichlmaier
    • 1
  1. 1.Chirurgische Universitätsklinik KölnKöln 41Deutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-642-67816-5
  • Copyright Information Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1981
  • Publisher Name Springer, Berlin, Heidelberg
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-540-10360-8
  • Online ISBN 978-3-642-67816-5
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