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Herausforderung Atherosklerose in den 90ern

Gesundheit fördern — Krankheit mindern

  • U. Gleichmann
  • H. Mannebach
  • S. Gleichmann
  • K. Held
Conference proceedings

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-X
  2. Neue Aspekte der Atherosklerose-Entstehung und der Epidemiologie

  3. Risikofaktor Hyperlipidämie und seine Beeinflussung

  4. Risikofaktor Hypertonie und seine Beeinflussung

    1. Front Matter
      Pages N3-N3
    2. S. Eckert, S. Gleichmann, H. Ohlmeier, H. Mannebach, U. Gleichmann
      Pages 73-75
    3. H. D. Faulhaber, H. R. Gohlke, E. Richter-Heinrich, B. Heinrich, Ch. Eichhorn
      Pages 81-82
  5. Risikofaktor Nikotin und seine Bedeutung

    1. Front Matter
      Pages N5-N5
    2. Gunter Herzog
      Pages 95-98
  6. Die Zukunft der bestehenden kurativen Konzepte

  7. Stellenwert und Probleme neuer technischer Verfahren in der Kardiologie

    1. Front Matter
      Pages N9-N9
    2. Koronarangioplastie und Mitralvalvuloplastie

      1. Hubert Seggewiß, D. Faßbender, K. Minami, H. K. Schmidt, U. Gleichmann
        Pages 139-142
      2. D. Faßbender, J. Volmar, H. Schmidt, U. Gleichmann
        Pages 147-150
    3. Transösophageale Echokardiographie

    4. Herztransplantation

About these proceedings

Introduction

Die kardiovaskuläre Mortalität in der alten Bundesrepublik zeigte während des letzten Jahrzehnts für die Männer eine geringgradige Abnahme, für die Frauen jedoch eine Zunahme. Vordergründig könnte man meinen, daß somit der Gipfelpunkt kardiovas­ kulärer Erkrankungen erreicht sei. Diese Erkrankungen stellen nach wie vor 50 % aller Todesfälle in der Bundesrepublik dar. Aus der jüngsten Erhebung des Augsburger Infarktregisters wissen wir, daß diese Abnahme nicht einhergeht mit einer Optimierung kardiovaskulärer Risikofaktoren. Dies steht in Übereinstimmung mit den Erhebungen im Rahmen des sog. nationalen Untersuchungssurveys der Deutschen Herz-Kreislauf­ Präventionsstudie (DHP), welche an 200 Erhebungspunkten in der alten Bundesrepu­ blik im Abstand von 3 Jahren erhoben wurden, um einen möglichen säkularen Trend zu erfassen. Trotz der Intensivierung von präventiven Maßnahmen ist es in Überein­ stimmung mit den Daten aus dem Augsburger Infarktregister zu einer Zunahme der Häufigkeit der Risikofaktoren gekommen, insbesondere zu einem Anstieg des Serum­ cholesterins und des Körpergewichts, zu praktisch keiner Veränderung beim Rauchver­ halten und nicht zu einer Abnahme der Hypertonie, sondern lediglich zu einer verbes­ serten Therapie der Hypertonie. Auf der anderen Seite ist ein starker Anstieg der speziellen therapeutischen Maßnahmen wie Bypassoperation, Ballondilatation und Herztransplantation in der Bundesrepublik festzustellen. 1990 hatte die Zahl der Dila­ tationen, wie schon 1989, mit 32. 459 wiederum die Zahl der Bypassoperationen (1990: 26. 159) in der Bundesrepublik übertroffen. Man muß somit davon ausgehen, daß die geringfügige Abnahme der Mortalität und der Morbidität, wie sie im Augsburger Infarktregister festgestellt wurde, Folge einer Ver­ besserung des kurativen Systems ist.

Keywords

Bypass Dilatation Herztransplantation Hypertonie Kreislauf Prävention Transplantation

Editors and affiliations

  • U. Gleichmann
    • 1
  • H. Mannebach
  • S. Gleichmann
  • K. Held
  1. 1.Kardiologische Klinik Herzzentrum Nordrhein-WestfalenUniversitätsklinik der Ruhr-Universität BochumBad OeynhausenDeutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-642-53795-0
  • Copyright Information Steinkopff-Verlag Darmstadt 1991
  • Publisher Name Steinkopff, Heidelberg
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-642-53796-7
  • Online ISBN 978-3-642-53795-0
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