Automat und Mensch

Über menschliche und maschinelle Intelligenz

  • Karl Steinbuch

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-VIII
  2. Karl Steinbuch
    Pages 1-4
  3. Karl Steinbuch
    Pages 4-13
  4. Karl Steinbuch
    Pages 13-22
  5. Karl Steinbuch
    Pages 23-40
  6. Karl Steinbuch
    Pages 40-57
  7. Karl Steinbuch
    Pages 57-68
  8. Karl Steinbuch
    Pages 68-76
  9. Karl Steinbuch
    Pages 77-92
  10. Karl Steinbuch
    Pages 93-109
  11. Karl Steinbuch
    Pages 109-125
  12. Karl Steinbuch
    Pages 125-135
  13. Karl Steinbuch
    Pages 135-153
  14. Karl Steinbuch
    Pages 153-176
  15. Karl Steinbuch
    Pages 190-195
  16. Karl Steinbuch
    Pages 195-201
  17. Karl Steinbuch
    Pages 201-212
  18. Karl Steinbuch
    Pages 212-220
  19. Karl Steinbuch
    Pages 220-223

About this book

Introduction

Die Fähigkeiten moderner Automaten sprengen die Grenze dessen, was einst für "mechanische" Gebilde als möglich erachtet wurde. Ihre Eigenschaften werden beschrieben in Kategorien, die bisher den Menschen vorbehalten waren, z. B. logische Verknüpfung, Zei­ chenerkennung, Gedächtnis, Lernen. Der Mensch ist für uns das "unbekannte Wesen" [20. 7]. Unsere Einsicht in die Funktion unseres Denksystems ist gering. Wenn nun plötzlich durch Automaten vergleichbare Eigenschaften erzeugt werden können ("künstliche Intelligenz"), erschließt sich dem for­ schenden Geist ein neuer Weg zum Verständnis des Menschen: Nämlich über das Verständnis der Automaten. Viele überkommene Vorstellungen müssen revidiert werden. Die Frage ist: Kann man geistige Vorgänge durch Erkenntnisse an Automaten nicht verstehen, teilweise verstehen, ganz verstehen? Die häufig gegebene Antwort, daß die Erkenntnisse der Physik für den einen Teil geistiger Vorgänge zuständig seien, für den anderen je­ doch nicht, ist meines Erachtens ein schlechter Kompromiß. Man muß zwar zugestehen, daß unsere heutigen Erkenntnisse nicht aus­ reichen, um alles oder auch nur den überwiegenden Teil zu erklären, man sollte aber keinesfalls die Vermutung akzeptieren, geistige Vorgänge unterhalb einer kritischen Organisationshöhe könne man physikalisch erklären, oberhalb dieser kritischen Organisationshöhe sei jedoch eine "überphysik" zuständig. Solche Sprünge macht die Natur nicht. In diesem Buch werden die Grundbegriffe, die zum Ver­ ständnis moderner Automaten erforderlich sind, erklärt. In den ersten Kapiteln herrschen deshalb technische Erläuterungen vor. Hierbei ist eine leichtverständliche Darstellung angestrebt. Mathematische Formeln wurden weitgehend vermieden, dagegen sollen Bilder das Wesentliche veranschaulichen.

Keywords

Automaten Erkenntnis Organisation Physik Regelung Vergleich Zeit künstliche Intelligenz

Authors and affiliations

  • Karl Steinbuch
    • 1
  1. 1.Technischen Hochschule KarlsruheDeutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-642-53168-2
  • Copyright Information Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1961
  • Publisher Name Springer, Berlin, Heidelberg
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-642-53169-9
  • Online ISBN 978-3-642-53168-2
  • About this book