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Wie der Mensch seine Welt neu erschaffen hat

  • Ernst Peter Fischer

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-X
  2. Ernst Peter Fischer
    Pages 1-20
  3. Ernst Peter Fischer
    Pages 21-40
  4. Ernst Peter Fischer
    Pages 41-50
  5. Ernst Peter Fischer
    Pages 51-66
  6. Ernst Peter Fischer
    Pages 67-92
  7. Ernst Peter Fischer
    Pages 93-109
  8. Ernst Peter Fischer
    Pages 111-146
  9. Ernst Peter Fischer
    Pages 147-173
  10. Ernst Peter Fischer
    Pages 175-196
  11. Ernst Peter Fischer
    Pages 197-229
  12. Ernst Peter Fischer
    Pages 231-263
  13. Ernst Peter Fischer
    Pages 265-290
  14. Back Matter
    Pages 291-301

About this book

Introduction

„Wissenschaft wird von Menschen gemacht“

Dieses Zitat des Physikers und Humanisten Werner Heisenberg bildet den Auftakt zu Ernst Peter Fischers Buch über die „neue Erschaffung der Welt“. Ein kurzer und einprägsamer Satz, der treffend formuliert, wie die Naturforscher mit ihren naturwissenschaftlichen und medizinischen Erträgen schon immer die Welt und damit das Leben bis in die heutige Zeit hinein geprägt und praktisch gestaltet haben. Doch der Satz mutet so einfach, so selbstverständlich an, dass er heute kaum noch zur Kenntnis oder gar ernst genommen wird, wie Fischer in diesem Buch eindrücklich darstellt. Er schreibt: „Tatsächlich ist es so, dass sich europäische Gesellschaften – nicht zuletzt die deutsche – im frühen 21. Jahrhundert nahezu vollständig in Abhängigkeit von wissenschaftlich-technischen Fortschritten − etwa bei der Ressourcennutzung, der Energiegewinnung, der Krankenversorgung oder der Kommunikation − entfaltet haben. Und ihre Geschichte kann man nur verstehen, wenn man die dazugehörige Dynamik berücksichtigt, wenn man also die Geschichte der Wissenschaften und der mit ihren Kenntnissen möglich gewordene Technik zur Kenntnis nimmt, die im frühen 17. Jahrhundert begonnen und den europäischen Sonderweg zum Wohlstand bereitet hat, den viele Millionen Menschen ganz selbstverständlich in wachsender Zahl genießen, ohne zu fragen, woher er kommt und welchen Ideen sie ihn zu verdanken haben.“

Die Geschichte der Wissenschaften, die sich der Natur in methodischer Weise zuwenden und ihre Gesetzmäßigkeiten zum Nutzen der Menschen erkunden, wird in diesem Buch wie im Vogelflug betrachtet. Ernst Peter Fischer erhellt nicht nur Zusammenhänge, sondern verschafft einen umfassenden Überblick. Er betrachtet ausgewählte Details, stellt die Gedanken und Erkenntnisse einzelner Forscher in den Kontext ihrer jeweiligen Zeit und zeigt, wie sie nach und nach zu einem Wandel der Geschichte der Menschheit geführt haben. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts kommt es zu dem, was Historiker als „Die Geburt der modernen Wissenschaft“ in Europa bezeichnen. Diese Phase ist mit Namen wie Francis Bacon, Johannes Kepler, Galileo Galilei oder René Descartes verbunden. Man spricht auch von einer wissenschaftlichen Revolution, die ihre Wirkung bis in die Gegenwart hinein entfaltet. Das Buch beschreibt auch, wie das Entstehen der unterschiedlichen Disziplinen − etwa der Physik, der Chemie oder der Biologie − zu diesem Wandel beigetragen hat. Fischer versucht dabei stets, die Geschichte der Naturwissenschaft vor dem Hintergrund der allgemeinen Geschichte zu sehen, um zu fragen, wie sich beide gegenseitig beeinflussen und bedingen. Inwiefern hängen wissenschaftliche Ideen, wie etwa die der Evolution, von den soziopolitischen Verhältnissen ab, die bei ihrer Entstehung herrschten? Und wie reagieren Gesellschaften auf wissenschaftlich-technische Fortschritte?

 

Keywords

Biologie Chemie Geschichte Medizin Naturwissenschaften Physik Psychologie

Authors and affiliations

  • Ernst Peter Fischer
    • 1
  1. 1.HeidelbergHeidelbergGermany

Bibliographic information