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Der Wille zur Freiheit

Eine gefährliche Reise durch Faschismus und Kommunismus

  • Egon Balas

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XIX
  2. Juni 1922–April 1945

    1. Front Matter
      Pages 1-1
    2. Egon Balas
      Pages 3-26
    3. Egon Balas
      Pages 27-55
    4. Egon Balas
      Pages 57-76
    5. Egon Balas
      Pages 77-104
    6. Egon Balas
      Pages 105-134
  3. Mai 1945–Dezember 1954

    1. Front Matter
      Pages 135-135
    2. Egon Balas
      Pages 137-161
    3. Egon Balas
      Pages 163-186
    4. Egon Balas
      Pages 187-215
    5. Egon Balas
      Pages 217-240
    6. Egon Balas
      Pages 241-266
    7. Egon Balas
      Pages 267-283
  4. Januar 1955–Juli 1966

    1. Front Matter
      Pages 285-285
    2. Egon Balas
      Pages 287-305
    3. Egon Balas
      Pages 307-327
    4. Egon Balas
      Pages 329-350
    5. Egon Balas
      Pages 351-374
    6. Egon Balas
      Pages 375-391
  5. Back Matter
    Pages 393-416

About this book

Introduction

Wieviele Schritte muss ein Mensch gehen und wie gefährlich sind seine Wege, wieviel Leid erträgt ein Mensch und woher nimmt er die Kraft, um die einzige Bahn zu beschreiten, die für ihn wichtig ist: die zur Freiheit ohne Verlust seiner Rechtschaffenheit? Egon Balas erzählt in dieser ungemein fesselnd geschriebenen Autobiographie von den Wegen, die ihn aus Transsilvanien nach Pennsylvania führten, auf denen der 1922 in Klausenburg (Kolozsvár – ung., Cluj – rum.) geborene Sohn einer ungarisch-jüdischen Familie zum berühmten Mathematiker wurde, der seit 1966 in den USA lebt. Die Leser des Buches werden auf eine erstaunliche Lebensreise mitgenommen, sie erfahren von großem Mut und grenzenlosem Optimismus.

Balas erlebte als Heranwachsender den Zusammenbruch der alten, vermeintlich sicheren Ordnung, schloss  sich 1942 der Kommunistischen Partei Ungarns an, kämpfte im Untergrund gegen den Faschismus, wurde eingesperrt, gefoltert und konnte schließlich in den Kriegswirren fliehen. Mit seiner Geschichte gibt der Autor auch einen Einblick in die Tragödie der Siebenbürger Juden, deren Mehrzahl in den Jahren 1942-1944 ermordet wurde. Von den dreißig Mitgliedern der Balas-Familie überlebten nur sieben. Egon Balas’ spätere Frau Edith gehörte zu den wenigen, die aus Auschwitz zurückkehrten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte Balas infolge seines Widerstandes wichtige Funktionen im kommunistischen Rumänien inne. Er geriet zunehmend in Widerspruch zum stalinistischen Regime, saß als politischer Häftling mehr als zwei Jahre in Einzelhaft bei der rumänischen Staatssicherheit Securitate und kam erst nach Stalins Tod wieder frei. 

Wir erfahren in diesem spannenden Buch von den vielen überraschenden und unerwarteten Wendungen, die das ständige Auf und Ab eines aufregenden Lebens begleiten. Das Buch ist ein Tatsachenbericht, der sich wie ein Roman liest. Dabei wird der Leser auch in skurrile, in groteske Situationen einbezogen, die – nach beklemmenden Schilderungen – befreiend wirken.

Keywords

Faschismus Kommunismus Mathematikgeschichte (20. Jahrhundert) Osteuropa (Ungarn, Rumänien) 1922-1966

Authors and affiliations

  • Egon Balas
    • 1
  1. 1.Tepper School of BusinessCarnegie Mellon UniversityPittsburgh, PAUSA

Bibliographic information