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Wunibald I. E. Kamm – Wegbereiter der modernen Kraftfahrtechnik

  • Jürgen Potthoff
  • Ingobert C. Schmid

Part of the VDI-Buch book series (VDI-BUCH)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages i-xiv
  2. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 1-2
  3. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 3-6
  4. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 7-10
  5. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 11-12
  6. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 13-14
  7. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 15-17
  8. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 19-23
  9. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 37-38
  10. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 41-42
  11. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 43-45
  12. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 51-51
  13. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 53-55
  14. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 57-59
  15. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 61-77
  16. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 79-81
  17. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 83-96
  18. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 97-142
  19. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 143-157
  20. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 159-161
  21. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 163-164
  22. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 165-166
  23. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 167-169
  24. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 171-172
  25. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 173-187
  26. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 189-200
  27. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 201-211
  28. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 213-218
  29. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 219-230
  30. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 231-232
  31. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 233-260
  32. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 261-261
  33. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 263-264
  34. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 265-266
  35. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 267-268
  36. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 269-270
  37. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 271-275
  38. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 277-283
  39. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 285-287
  40. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 289-298
  41. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 299-302
  42. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 303-308
  43. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 309-312
  44. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 313-324
  45. Jürgen Potthoff, Ingobert C. Schmid
    Pages 325-325

About this book

Introduction

Die Monographie analysiert Leben und Wirken eines erfolgreichen Wissenschaftlers im Zeitgeschehen des 20.Jhs. Professor Kamm (1893-1966) kam 1930 auf den Lehrstuhl für Kraftfahrwesen  und Fahrzeugmotoren der TH Stuttgart und übernahm die Leitung des neu gegründeten Forschungsinstituts gleichen Namens FKFS, das innerhalb von 10 Jahren zu einem Institut von Weltgeltung mit 400 Mitarbeitern aufstieg. Mit seinen Mitarbeitern hat er als einer der Ersten durch Anwendung von Methoden der Mechanik, Aerodynamik, Thermodynamik und des Leichtbaus Grundlagen für eine wissenschaftliche Durchdringung des Kraftfahrzeuges gelegt sowie Wesentliches zur Erhöhung von Wirtschaftlichkeit, Fahrsicherheit, Fahrleistung und Zuverlässigkeit des Automobils beigetragen. Sein innovativer SHW-Wagen von 1925 gehört zu den Meisterwerken der Technik im Deutschen Museum. Neuartige Versuchstechniken, Modellversuche, die mittlerweile durch Rechnersimulation ersetzt sind, sowie Großeinrichtungen, wie das einzigartige Kraftwagen-Vollprüffeld mit seiner Kfz-Windkanalanlage, die heute noch im Einsatz ist, waren hierfür zu schaffen. Der sog. „Kammsche Kreis“, die „Kammsche Regel“ zur Verbesserung der Richtungsstabilität, der strömungsgünstige und seitenwindstabile K-Wagen und das K-Heck, das sich in der Form vieler moderner Pkws verbirgt, sind jedem Fachmann geläufig.

Ab 1940 verdrängten wehrtechnische Aufträge zunehmend das selbstbestimmte Forschen. Der kometenhafte Aufstieg des FKFS war zweifellos durch das nationalsozialistische Programm der „Volksmotorisierung“ begünstigt. Als Institutsleiter entschied sich Kamm für eine Gratwanderung zwischen Politik und Wissenschaft: Er wurde Mitglied des NSKK und der NSDAP. Das FKFS wurde „Nationalsozialistischer Musterbetrieb“ und beschäftigte Fremdarbeiter. Diese Vorgänge werden ihm vorgehalten. Nach Kriegsende wurde Kamm seines Amtes an der TH enthoben.

Im Rahmen des Projektes „Overcast“ wurde er  – wie Wernher von Braun – in die USA überführt und dort in wehrtechnische Aufgaben einbezogen. 1955 kehrte er nach Deutschland zurück und übernahm beim Battelle-Institut die Leitung der Abteilung Maschinenbau; im Ruhestand gehörte er dem Ständigen Wissenschaftlichen Beirat an. 2009 wurde Kamm posthum die ganz seltene Ehre der Aufnahme in die Automotive Hall of Fame zuteil.

Keywords

Außenluftunabhängige Diesel-Motoren für U-Boote Erster Kfz-Modell-Windkanal mit Laufband 1935 Erster Pkw-Niederquerschnittsreifen 1939/41 Gruppenflugmotoren mit abschaltbaren Teilmotoren Modernster Flugmotoren-Höhenprüfstand 1937/38

Authors and affiliations

  • Jürgen Potthoff
    • 1
  • Ingobert C. Schmid
    • 2
  1. 1.Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen StuttgartUniversität StuttgartBöblingenDeutschland
  2. 2.HamburgDeutschland

Bibliographic information