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Revisionsendoprothetik des Kniegelenks

  • Klemens Trieb
  • Karl-Dieter Heller
  • Dieter C. Wirtz

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XV
  2. Revisionsendoprothetik des Kniegelenks in Europa und USA

    1. Front Matter
      Pages 1-1
    2. R. Tarwala, L. D. Dorr
      Pages 3-11
    3. J. Bellemans
      Pages 13-18
  3. Grundlagen und Biomechanik modularer Knie-Revisionssysteme

  4. Operative Techniken bei modularen Knierevisionsimplantaten

    1. Front Matter
      Pages 57-58
    2. Panagiotis Bouklas, Karl-Dieter Heller
      Pages 73-82
    3. Lutz Arne Müller, Raimund Forst
      Pages 83-95
    4. Susanne Fuchs-Winkelmann
      Pages 103-123
    5. F. Kutscha-Lissberg
      Pages 125-131
    6. Johann Pichl, Oliver Rehm, Reinhard Hoffmann
      Pages 147-163
    7. Axel Wanivenhaus
      Pages 165-176
    8. Christoph H. Lohmann, Alexander P. Krüger
      Pages 177-195
    9. Peter Thomas
      Pages 197-206
    10. Philipp T. Funovics
      Pages 207-224
  5. Anforderungen an ein modulares Knie-Revisionssystem

    1. Front Matter
      Pages 225-225
    2. T. Randau, Dieter C. Wirtz
      Pages 227-233
    3. Ralf Bieger, Ralf Decking, Heiko Reichel
      Pages 235-246
    4. M. Tingart, J. Beckmann, C. Lüring
      Pages 247-258
    5. Christian H. Siebert
      Pages 259-268
    6. Klemens Trieb, Karl-Dieter Heller, Dieter C. Wirtz
      Pages 269-278
  6. Modulare Knierevisionssysteme

  7. Back Matter
    Pages 339-345

About this book

Introduction

Die ständig steigenden Zahlen von Primärimplantationen im Bereich des Kniegelenkes, nach Angaben des BVMed ca. 160.000 Implantationen im Jahr 2009 in Deutschland, führen - in Verbindung mit der steigenden Lebenserwartung der Patienten - konsequenterweise zu einem deutlichen Anstieg der Revisionseingriffe. Ausgedehnte Knochendefekte, Bandinsuffizienzen und Weichteilvernarbungen infolge multipler Voroperationen sind für den Operateur eine große Herausforderung. Es ist unbestritten, dass die Knierevisionsendoprothetik immer häufiger und wichtiger wird. Die Ziele bei einer Revisionsversorgung sind grundsätzlich die gleichen wie bei der Primärimplantation: die Rekonstruktion der Beinachse und der Gelenklinie, die korrekte Rotationsausrichtung, stabile und balancierte Bänder sowie eine sichere Implantatfixation. Allerdings ist der Weg dorthin weitaus komplexer. Oftmals erschweren eine ausgedehnte knöcherne Defektsituation sowie fehlende anatomische Landmarken die Situation. Trotz großen Aufwands der präoperativen Diagnostik und Planung bestehen häufig intraoperative Unabwägbarkeiten. Der Chirurg sollte immer auf einen größeren Defekt vorbereitet sein. Mit den heute zur Verfügung stehenden modularen Implantaten kann fast jede intraoperative Situation beherrscht werden. Hierin sehen die Herausgeber den großen Vorteil der in diesem Buch dargestellten Knie-Revisions-Systeme. Mit einer begrenzten Lagerhaltung und einem begrenzten wirtschaftlichen sowie finanziellen Aufwand seitens der Klinik und des Herstellers ergibt sich eine große Zahl von Varianten für den Operateur, der damit für alle Defektsituationen und intraoperativ auftretende Befundveränderungen gerüstet ist. Da Revisionsendoprothesen in der Regel längere femorale & tibiale Abschnitte überbrücken und bei Komponentenlockerungen häufig große Defekte rekonstruiert werden müssen, sind die mechanischen Belastungen vor Freigabe von Seiten des Herstellers durch aufwändige Simulatortestungen zu prüfen. Das Buch gibt Antworten auf die meisten Fragen zur Knierevisionsendoprothetik und beschreibt die in Europa im Wesentlichen verwendeten modularen Revisionsendoprothesensysteme für das Kniegelenk, über die ausreichende Erfahrungsberichte zur Verfügung stehen. Die Systeme unterschiedlicher Hersteller werden von Autoren vorgestellt, die mit den jeweiligen modularen Revisionsendoprothesen über Jahre Erfahrungen sammeln konnten und Nachuntersuchungsergebnisse präsentieren können. Inwieweit die für die Revisionsendoprothetik aktuell gültigen Normungen die Realität abbilden, wird diskutiert. Neben Tipps und Tricks bei den technisch anspruchsvollen Operationen werden Forderungen an Zukunftsentwicklungen und notwendige Verbesserungen dargestellt.

Editors and affiliations

  • Klemens Trieb
    • 1
  • Karl-Dieter Heller
    • 2
  • Dieter C. Wirtz
    • 3
  1. 1.Klinikum Wels – GrieskirchenWelsÖsterreich
  2. 2.Orthopädsche Klinik BraunschweigHerzogin Elisabeth HospitalBraunschweigGermany
  3. 3.Klinik und Poliklinik für Orthopädie und UnfallchirurgieUniversitätsklinikum BonnBonnGermany

Bibliographic information