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Dopplersonographie in der Neonatologie

  • Eva Robel-Tillig

Table of contents

About this book

Introduction

Es ist Wunsch jedes Arztes, möglichst schonend, ohne großen technischen oder materiellen Aufwand und besonders schmerzarm korrekte Diag- sen stellen zu können und den Patienten rasch einer adäquaten Therapie zuzuführen. Mit der Sonographie ist uns die Möglichkeit gegeben w- den, diesem Ziel etwas näher zu kommen. Es werden uns Einblicke in die Morphologie und Pathologie der Organsysteme ermöglicht, und eine Vielzahl aufwendiger Prozeduren können dem Patienten erspart werden. Wenn nun dieser Patient ein Kind, ein Neugeborenes oder gar ein sehr kleines, zu früh geborenes Kind ist, wird der Wert einer solchen Methode um ein Vielfaches erhöht. Durch die Dopplersonographie kann neben der Darstellung der Organe und pathologischer Strukturen auch die hämo- namische Situation des Kindes beurteilt und durch Messung konkreter - rameter objektiviert werden. Die Neonatologie und Perinatologie sind ganz besondere Fächer der Humanmedizin, werden doch hier Menschen am Übergang vom fetalen zum neonatalen Leben betreut. Diese Besonderheit der Perinatalmedizin erfordert eine hohe Kenntnis pathophysiologischer Vorgänge, um spezifische Erkrankungen der Neonatalperiode zu erkennen und entsprechend behandeln zu können. Mit der dopplersonographischen Untersuchung ist jedem klinisch tätigem Neonatologen und Kinderarzt ein Handwerkszeug bereitgestellt worden, das uneingeschränkt nutzbar ist und einen wesentlichen Beitrag zur spezifischen Diagnostik liefert. Diese Tatsache war Ausgangspunkt für die Planung und Gestaltung dieses Buches. Das hier zusammengestellte Wissen der vergangenen Jahre, aktuelle Forschungsergebnisse und praktische Handlungsrichtlinien sollen Hilfe für den Umgang mit der Dopplersonographie sein.

Keywords

Diagnostik Dopplersonographie Hämodynamik Neonatologie Neugeborene Sonographie

Authors and affiliations

  • Eva Robel-Tillig
    • 1
  1. 1.Chefärztin Fachbereich Neonatologie/Pädiatrische IntensivmedizinKlinikum St. GeorgLeipzig

Bibliographic information