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Ossäre Integration

  • Rainer Gradinger
  • Hans Gollwitzer

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-X
  2. Geschichtliche Entwicklung

  3. Experimentelle Grundlagen

    1. Front Matter
      Pages 15-15
    2. Grundlagen

      1. G. Schmidmaier, B. Wildemann
        Pages 24-29
      2. R. Ascherl, W. Erhardt, S. Kerschbaumer, M. L. Schmeller, R. Gradinger
        Pages 30-37
      3. S. Kerschbaumer
        Pages 38-45
    3. Oberflächenbeschichtung

      1. D. Repenning
        Pages 53-61
      2. H. Gollwitzer, L. Gerdesmeyer
        Pages 62-68
      3. G. Schmidmaier, B. Wildemann
        Pages 69-74
    4. P. Thomas, B. Summer
      Pages 75-80
  4. Anwendung

    1. Front Matter
      Pages 81-82
    2. Wirbelsäule

      1. W. Arnold
        Pages 83-87
      2. R. Gradinger, A. Toepfer, H. Gollwitzer
        Pages 88-93
    3. Große Gelenke

      1. P. M. Rozing, M. A. van der Sande, J. Nagels
        Pages 94-98
      2. H. Gollwitzer, R. Gradinger
        Pages 99-109
      3. W. Thomas
        Pages 110-115
      4. G. von Salis-Soglio, J. Gulow
        Pages 116-119
      5. J. Scholz
        Pages 132-136
      6. J. Rudigier
        Pages 137-146
    4. Kleine Gelenke

      1. C. Weber
        Pages 147-155
      2. K. -H. Olms
        Pages 156-161
    5. Spezialimplantate

      1. W. Mittelmeier, M. Hauschild, R. Bader, R. Gradinger
        Pages 168-179
      2. R. Gradinger, H. Gollwitzer
        Pages 180-189
      3. K. -H. Staubach, H. Grundei, H. Aschoff
        Pages 190-194
      4. R. Ascherl, H. Grundei, I. Hartung, R. Gradinger
        Pages 195-206
  5. Ausblick

    1. Front Matter
      Pages 207-207
    2. C. Kaddick, Steinhauser E., K. Klingbeil
      Pages 208-214
    3. H. S. Grundei, H. Gollwitzer
      Pages 215-219
  6. Back Matter
    Pages 223-228

About this book

Introduction

Der Knochen ist ein Organ und wurde lange Zeit nicht so gesehen. Ein Gelenk ist ein äußerst komplexes Organ und wird bis heute nicht so gesehen. Dieses Buch, an dem viele Experten mitgewirkt haben, hat das Ziel Mechanik, Materialien und Biologie zu verbinden und das heutige Wissen auf diesen faszinierenden Arbeitsfeldern in ihrer Interaktion darzustellen. Die Idee spongiöse-trabeculäre Strukturen zu schaffen, um eine knöcherne Integration von Implantaten zu erreichen, stammt von Henßge, Hanslik und Grundei und wurde Schritt für Schritt in den letzten 3 Jahrzehnten entwickelt. Auch von meinem akademischen Lehrer Hipp wurde die biologische Potenz dieses Lösungsansatzes erkannt und aktiv mitbegleitet. An der Entwicklung waren viele Kliniker und Grundlagenforscher verschiedenster Richt- gen – Ingenieure, Chemiker, Physiker, Biologen, Mathematiker, Informatiker, Anatomen u.a. – beteiligt. Was hat all diese Leute zusammengeführt? Die Idee! Was hat sie weiterarbeiten lassen an einem wissenschaftlich nicht eindeutig beschriebenen aber lebenden Projekt? Die Überz- gung und das Erleben, dass es geht! Die heute vorliegenden 17-Jahres-Ergebnisse im Bereich der Hüftendoprothetik, welche bei über 93% der eingebrachten Hüftendoprothesenstiele eine knöcherne stabile Integration na- weisen, sind weltweit unerreicht. Die heutzutage zur Verfügung stehenden weiterentwickelten Implantate lassen eine weitere Steigerung dieser exzellenten Ergebnisse erwarten. Wir sind der dauerhaften Integration eines Fremdmaterials in den menschlichen Körper zumindest sehr nahe gekommen, wahrscheinlich haben wir dies bereits jetzt erreicht. Die Diskussion über die Entfernbarkeit eines knöchern integrierten Implantates ist eine Scheindiskussion, die an dem Ziel der dauerhaften Versorgung unserer Patienten vorbeigeht.

Keywords

Bandscheibe Biomechanik Chirurgie Endoprothesen Endoprothetik Fuß Hüfte Hüftendoprothetik Implantat Klinik Knie Orthopädie Prothese Unfallchirurgie Wirbelsäule

Authors and affiliations

  • Rainer Gradinger
    • 1
  • Hans Gollwitzer
    • 2
  1. 1.Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Sportorthopädie am Klinikum RechtsIsar der Technischen Universität MünchenMünchen
  2. 2.Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik MurnauMurnau/Staffelsee

Bibliographic information