Schülerinnen und Schüler am Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Eine empirisch-rekonstruktive Studie

  • Authors
  • Marion Klein

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-10
  2. Marion Klein
    Pages 11-17
  3. Marion Klein
    Pages 83-104
  4. Marion Klein
    Pages 105-345
  5. Back Matter
    Pages 371-397

About this book

Introduction

Was „sehen“ bzw. welche Erfahrungen machen Schülerinnen und Schüler am, im und mit dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin? Dieser Frage geht die Autorin mit Hilfe von Gruppendiskussionen nach. Deren empirische Rekonstruktion zeigt, vor welchem Dilemma die Jugendlichen stehen: So sehen sie sich einerseits mit dem normativen Anspruch konfrontiert, Gefühle der Trauer mit dem Thema und dem Denkmal zu verbinden, verfügen jedoch andererseits nicht über eine gemeinsame milieu- bzw. generationsspezifische Erfahrungsbasis mit den Opfern des Holocaust, die hierfür Voraussetzung wäre. Anhand einer komplexen Typenbildung im Sinne der dokumentarischen Methode arbeitet die Autorin den unterschiedlichen Umgang der Jugendlichen mit diesem Dilemma heraus und zeigt diverse Strategien der (Nicht-)Authentisierung der kommunikativen Repräsentation auf. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zu der Frage, wie die Erinnerung an den Holocaust, mit der zeitlichen Entfernung zum Geschehen selbst, aussehen soll und kann.

 

Das Buch wendet sich an Dozierende und Studierende der Pädagogik, an Lehrerinnen und Lehrer sowie  an Gedenkstättenpädagoginnen und -pädagogen.

Keywords

Dokumentarische Methode Erinnerungspädagogik Gedächtnistheorien

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-531-94366-4
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2012
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • eBook Packages Humanities, Social Science (German Language)
  • Print ISBN 978-3-531-18653-5
  • Online ISBN 978-3-531-94366-4
  • About this book