Reproduktion von Ungleichheit durch Arbeit und Familie

  • Editors
  • Peter A. Berger
  • Karsten Hank
  • Angelika Tölke

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-6
  2. Arbeit, Familie und die (Re-)Produktion sozialer Ungleichheit

    1. Angelika Tölke, Karsten Hank, Peter A. Berger
      Pages 7-19
  3. Intergenerationale Transfers und Unterstützungsleistungen

    1. Front Matter
      Pages 21-21
    2. Christian Deindl, Bettina Isengard
      Pages 23-47
    3. Thomas Leopold, Thorsten Schneider
      Pages 49-72
    4. Claudia Vogel, Harald Künemund, Martin Kohli
      Pages 73-92
    5. Thomas Leopold, Marcel Raab
      Pages 93-119
    6. Andreas Klärner, Sylvia Keim
      Pages 121-144
  4. Prekäre Lebenslagen – Staatliche Steuerung versus individuelle Bewältigung

    1. Front Matter
      Pages 145-145
    2. Max Wolf, Wolfram Backert
      Pages 147-169
    3. Petra Buhr, Johannes Huinink
      Pages 201-233
  5. Familiale Lebenslage und Lebenschancen von Kindern

    1. Front Matter
      Pages 235-235
    2. Steffen Hillmert
      Pages 279-300
    3. Marcel Erlinghagen, Friedrich Scheller
      Pages 301-325
  6. Back Matter
    Pages 327-333

About this book

Introduction

Eine wesentliche Erkenntnis der Ungleichheitsforschung bezieht sich darauf, dass bei der Analyse sozialer Ungleichheit nicht das einzelne Individuum, sondern auch der Haushalt und die Familie in den Blick genommen werden müssen. Familien sind mächtige Instanzen lebenslanger intergenerationaler Solidarität. Die sozialen Netzwerke einzelner Familienmitglieder stellen soziales Kapital auch für alle anderen Familienmitglieder dar; Bildung, Einkommen und Status der Eltern sind wesentliche Ressourcen für die Kinder. Diejenigen, die bereits in ihrer Kindheit und Jugend bessere individuelle Startpositionen hatten, sind auch im Erwachsenenalter im Vorteil. Diejenigen, die Kinder haben, verfügen in höherem
Alter über Unterstützungsressourcen. All diesen gesellschaftlich erwünschten Transfers, Ressourcen und der Familiensolidarität stehen jedoch – zumindest potenziell – unerwünschte Folgen für die Sozialstruktur, für die Reproduktion und möglicherweise Zunahme gesamtgesellschaftlicher Ungleichheit gegenüber. Der vorliegende Band möchte einen Beitrag zur Klärung zumindest einiger in diesem Zusammenhang relevanter Fragestellungen leisten.

Keywords

Arbeit Armut Einkommensarmut Erbschaft Lebenschancen Prekariat Soziale Ungleichheit Sozialstruktur Soziologie

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-531-94117-2
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 2011
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • eBook Packages Humanities, Social Science (German Language)
  • Print ISBN 978-3-531-17638-3
  • Online ISBN 978-3-531-94117-2
  • About this book