Advertisement

Internetzensur in China

Aufbau und Grenzen des chinesischen Kontrollsystems

  • Authors
  • Kim-Björn Becker

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-19
  2. Kim-Björn Becker
    Pages 21-53
  3. Kim-Björn Becker
    Pages 55-98
  4. Kim-Björn Becker
    Pages 99-163
  5. Kim-Björn Becker
    Pages 165-187
  6. Back Matter
    Pages 213-246

About this book

Introduction

In kaum einem anderen Staat wird das Internet so stark beschränkt wie in der Volksrepublik China. Die politische Führung in Peking kontrolliert den Zugang der Nutzer zum Internet, filtert das Netz systematisch nach kritischen Schlagwörtern und macht die Betreiber von Online-Diensten zu Agenten der Zensur. Doch die „Große Firewall“ hat Löcher: An vielen Stellen gelingt es chinesischen Internetnutzern, die Kontrollmechanismen zu umgehen. Die chinesische Regierung steht vor einem Dilemma, denn das Internet dient ihr gleichzeitig als Wachstumsmotor der Wirtschaft. Kim-Björn Becker präsentiert eine detaillierte politikwissenschaftliche Analyse des Internets und der technischen Hintergründe der Internetzensur in China. In Fallstudien werden bedeutsame Ereignisse analysiert, etwa die Debatte um Google in China oder die missglückte Einführung der Zensursoftware Grüner Damm. Schließlich werden die Befunde im Zusammenhang mit dem gesellschaftlichen Liberalisierungspotential des Internets diskutiert.

Das Buch richtet sich an Studenten und Dozenten der Politik- und Kommunikationswissenschaft sowie Fach- und Führungskräfte in Politik, Medien und Wirtschaft.

Keywords

Journalismus Onlinemedien Partizipation Social Web politische Liberalisierung

Bibliographic information