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Tätowierung, Narzissmus und Theatralität

Selbstwertgewinn durch die Gestaltung des Körpers

  • Authors
  • Tobias Lobstädt

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-18
  2. Tobias Lobstädt
    Pages 19-29
  3. Tobias Lobstädt
    Pages 31-66
  4. Tobias Lobstädt
    Pages 67-95
  5. Tobias Lobstädt
    Pages 97-142
  6. Tobias Lobstädt
    Pages 143-162
  7. Tobias Lobstädt
    Pages 163-183
  8. Tobias Lobstädt
    Pages 247-255
  9. Back Matter
    Pages 257-266

About this book

Introduction

Etwa 10 Prozent der deutschen Bevölkerung zwischen 16 und 40 Jahren trägt mindestens eine Tätowierung. Tobias Lobstädt untersucht die Bedeutung des Selbstwertgefühls und seiner narzisstischen Erhaltungsmechanismen. Beschrieben werden körperliche Gestaltungstechniken des Selbst, die sich auf den urbanen Bühnen und im Spiegel des Gegenübers abzeichnen oder durch internalisierte Objekte zur Selbstreflexion werden. Der Autor erarbeitet, in welcher Weise sich diese Verfahren auf der sozialen Körperoberfläche abzeichnen und welche psychischen Funktionen Tätowierungen für ihre TrägerInnen erfüllen. Die Thesen prüft er in über 20 Interviews mit jungen Erwachsenen und wertet sie durch die dokumentarische Methode aus. Eine Medienanalyse der letzten 10 Jahre ergänzt und beschreibt eine jugendkulturelle Ausdrucksform, die für die Nachmoderne kennzeichnend ist.

Keywords

Biografische Interviews Dreisäulenmodell Jugendkultur Narzisstische Homöostase Selbstobjekttheorie

Bibliographic information