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Schlechthin böse?

Tötungslogik und moralische Legitimität von Terrorismus

  • Marcel Baumann

About this book

Introduction

Globale Phänomene wie politische Gewalt oder Terrorismus zu verstehen, ist eine große Herausforderung. Dieses Buch leistet hierzu einen Beitrag, indem die Problematik der Legitimität und Legitimation von Gewalt in den Mittelpunkt gestellt wird. Die Frage, unter welchen Bedingungen Gewalt legitim ist, wird aus der Perspektive der Gewaltakteure gestellt. Denn Legitimität ist keine für immer garantierte Eigenschaft, sondern sie muss stets aufs Neue geschaffen werden. Deshalb müssen sich „Terroristen“ permanent der legitimitätssuchenden Selbstverständigung stellen: die Rechtfertigung des eigenen Gewalthandelns in den Augen der Gemeinschaft. Die Analyse möchte dazu beitragen, politische Gewalt anders sehen zu lernen. Sie ist interdisziplinär angelegt, indem sie Politische Philosophie, verstehende Soziologie und Moralphilosophie integriert.

 

Der Inhalt

Deutendes Verstehen, um moralische Unterscheidungen zu treffen.- Evolutionswissenschaftliche Perspektive.- Begriffsstrategien.- Vom schlechthin Bösen zur legitimen Wahl: Rahmenbedingungen und Topoi legitimitätssuchender Selbstverständigung.- Entzivilisierung der Reaktion: vom „Terrorismus“ von unten zum Terror von oben.- Moralphilosophische Querschüsse.- Die globale Dimension der legitimitätssuchenden Selbstverständigung: die al-Qaida und das Alte im neuen Terrorismus?.- Konklusionen: Terrorismusversteher, Terrorismusexperten und Akzeptanzforschung

 

Die Zielgruppen

Politisch und gesellschaftlich Interessierte.- SoziologInnen.- PolitikwissenschaftlerInnen.- KulturwissenschaftlerInnen.- PhilosophInnen

 

Der Autor

Dr. Marcel Baumann ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Internationale Politik an der
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau.

Keywords

Gewalt Legitimität Rechtfertigung Terror Terrorismus Tötungslogik

Authors and affiliations

  • Marcel Baumann
    • 1
  1. 1.Albert-Ludwigs-UniversitätFreiburgGermany

Bibliographic information