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Theorien der Avantgarde

Gehlen – Bürger – Bourdieu – Luhmann

  • Authors
  • Christine Magerski

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-6
  2. Christine Magerski
    Pages 15-44
  3. Christine Magerski
    Pages 45-66
  4. Christine Magerski
    Pages 67-98
  5. Christine Magerski
    Pages 99-122
  6. Back Matter
    Pages 153-158

About this book

Introduction

Nicht ohne Häme bemerkte Arnold Gehlen 1966, dass es einmal eine wissenschaftliche Kunstlehre als wesentlichen Bestandteil der Philosophie gegeben habe, die als Ästhetik für Phänomene wie den Avantgardismus zuständig gewesen sei. Doch scheinen diese Bemühungen eingestellt, was Gehlen zum Anlass nimmt, den Avantgardismus aus der Perspektive der Soziologie schärfer in den Blick zu nehmen. Damit, so die These der Studie, eröffnet er eine neue, kultursoziologisch geprägte Phase der Auseinandersetzung mit moderner Kunst, die von Gehlen über Bürger bis zu Bourdieu und Luhmann reicht. Ihre Theorien moderner Kunst werden hier als Antworten auf zentrale, vom komplexen Phänomen der Avantgarde aufgeworfene Fragen gelesen: Wie institutionalisiert sich ein arbiträres Gebilde wie die Kunst, nach welchen Regeln funktioniert sie und wie steht es um ihren Fortbestand im Zeichen des Postavantgardismus?

Keywords

Gesellschaft Kunst Kunsttheorie Moderne Postmoderne Soziologie Systemtheorie

Bibliographic information