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Reorganisation und Subjektivierungen von Sozialer Arbeit

  • Authors
  • Jan Wulf-Schnabel

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-10
  2. Jan Wulf-Schnabel
    Pages 13-16
  3. Jan Wulf-Schnabel
    Pages 17-20
  4. Jan Wulf-Schnabel
    Pages 21-79
  5. Jan Wulf-Schnabel
    Pages 81-99
  6. Jan Wulf-Schnabel
    Pages 101-274
  7. Jan Wulf-Schnabel
    Pages 275-300
  8. Back Matter
    Pages 301-329

About this book

Introduction

Die Träger der Freien Wohlfahrtspflege gehören mittlerweile zu den beschäftigungsstärksten Organisationen in Deutschland. Während industrielle Organisationen unter wissenschaftlicher Dauerbeobachtung stehen, vollzieht sich der organisatorische Wandel der Wohlfahrt vom Verband zum Unternehmen weitestgehend ohne kritisch begleitende Forschung. Die vorliegende interdisziplinäre Studie untersucht, wie sich der Reorganisationsprozess eines bedeutenden Trägers der Freien Wohlfahrtspflege auf das Produktions- und Geschlechterverhältnis der Sozialen Arbeit auswirkt und in welcher Weise die Veränderungen und Umbauten die typischen Subjektivierungsweisen der Professionellen tangieren. Der Autor beleuchtet einen über achtjährigen Organisationsumbau im Kontext der sozialpolitischen Transformation und erforscht die Anforderungen, die eine dabei hervorgebrachte hegemoniale Effizienzordnung an die Arbeitskraft von Frauen und Männern stellt. An der analytischen Schnittstelle von Organisation und arbeitender Person – so ein Resultat der Studie – zeigen sich erhebliche Konfliktlagen, die zumeist in der innerbetrieblichen Arena eskalieren, obwohl der Auseinandersetzungsrahmen maßgeblich durch das Politische bestimmt ist.

Keywords

Freie Wohlfahrtspflege Organisation Professionalität Pädagogik Sozialpädagogik

Bibliographic information