„Sterben? Am liebsten plötzlich und unerwartet“

Die Angst vor dem „sozialen Sterben“

  • Authors
  • Matthias Hoffmann

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 3-9
  2. Matthias Hoffmann
    Pages 11-19
  3. Matthias Hoffmann
    Pages 21-25
  4. Matthias Hoffmann
    Pages 27-87
  5. Matthias Hoffmann
    Pages 89-103
  6. Matthias Hoffmann
    Pages 105-129
  7. Matthias Hoffmann
    Pages 131-144
  8. Matthias Hoffmann
    Pages 145-164
  9. Matthias Hoffmann
    Pages 165-212
  10. Matthias Hoffmann
    Pages 213-213
  11. Matthias Hoffmann
    Pages 215-215
  12. Back Matter
    Pages 217-224

About this book

Introduction

Der plötzlich über einen kommende Tod ohne die Möglichkeit, sich auf ihn vorzubereiten, war lange für die Menschen in Europa mit größter Angst besetzt. Aktuelle soziologische Umfragen in der deutschen Gegenwartsgesellschaft zeugen vom genauen Gegenteil: Gefragt, wie sie sterben möchten, antworten bei weitem die meisten Menschen, dass sie „plötzlich und unerwartet“ sterben möchten. Dem korrespondiert, dass gegenwärtig die Angst vor dem Tod keine Konjunktur hat, wohl aber die Angst vor dem Sterben. Denn das Sterben hat sich im zwanzigsten Jahrhundert mit dem Fortschritt der Medizin historisch erstmals als eigene Phase vom Tod entkoppelt. Die soziologische Analyse dieser Angst vor dem Sterben zeigt, dass die oft qualvollen langen Phasen des Sterbens, verknüpft mit Autonomieverlust und körperlicher Entstellung, als Zerstörung des zivilisatorisch erreichten Niveaus der Menschen wahrgenommen werden. Die Menschen fürchten sich vor dem „sozialen Sterben“.

Keywords

Alter Hospiz Medizin Scham Sozialer Tod

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-531-92662-9
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 2011
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • eBook Packages Humanities, Social Science (German Language)
  • Print ISBN 978-3-531-17704-5
  • Online ISBN 978-3-531-92662-9
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