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Aktivisten der Normalbiographie

Zur biographischen Dimension prekärer Arbeit

  • Authors
  • Daniela Schiek

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-7
  2. Daniela Schiek
    Pages 9-11
  3. Daniela Schiek
    Pages 75-83
  4. Daniela Schiek
    Pages 121-139
  5. Daniela Schiek
    Pages 141-147
  6. Back Matter
    Pages 149-184

About this book

Introduction

Folgt man Studien zur Prekarisierung, beklagen unsicher Beschäftigte die fehlende Möglichkeit zur Lebensplanung und streben nach der Normalbiographie. Gleichzeitig gilt als Binsenweisheit, dass sich die Einzelnen längst von der Normalbiographie verabschiedet haben und diskontinuierliche „Patchworkbiographien“ leben (wollen). Daniela Schiek verbindet diese beiden Diskussionsstränge theoretisch wie empirisch; mittels biographischer Fallanalysen untersucht sie die gegenwärtige Relevanz, die die Normalbiographie durch prekäre Erwerbslagen erlangt. Im Ergebnis zeigt sich diese nicht als irgendeine und dabei vergangene biographische Option, sondern als Scharnier zwischen Individuum und Arbeitsgesellschaft: als Leben – das einzige, das Individuen kennen.

Keywords

Arbeit Arbeitsgesellschaft Beschäftigte Biographie Individuum Lebenslauf Prekarisierung

Bibliographic information