Organisieren von Freiheit

Nomadische Praktiken im Kulturfeld

  • Authors
  • Mario Vötsch

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-9
  2. Mario Vötsch
    Pages 11-19
  3. Mario Vötsch
    Pages 225-296
  4. Back Matter
    Pages 297-316

About this book

Introduction

Wie lässt sich Freiheit als Praxis denken? Und wie entfaltet sich diese im Alltag des Handelns? Mit der Konzeption eines praktischen Freiheitsbegriffes beschreibt der Autor, wie und wodurch sich Menschen Handlungsfreiräume verschaffen. Im Rahmen einer umfassenden Fallstudie in der freien Kulturszene in Innsbruck wird zugleich eine besondere Form der Freiheitspraxis erarbeitet: die Nomadologie. Nomadische Praktiken verweisen nicht nur auf spezifische Lebenswelten, Bedeutungshorizonte und Handlungszusammenhänge der Akteure, sondern erklären durch Dimensionen der Immanenz, Intensität und Immaterialität auch, warum sich Menschen zu Netzwerken zusammenschließen und aus welchem Selbstverständnis ihre Praxis hervorgeht. Zudem ermöglichen sie, Organisation als selbst gestaltete Aktivität zu begreifen anstatt als auferlegte Pflicht. Wie sich am Fallbeispiel der Plattform Mobile Kulturinitiativen (p.m.k) zeigt, geht es also nicht um eine Ordnung, aus der heraus sich Freiheit bestimmt, sondern um eine Organisation, durch die sie Form annimmt.

Keywords

Deleuze Kultur Lebenswelt Macht Nomadologie Organisation Organisationstheorie Poststrukturalismus Szene

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-531-92257-7
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2010
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • eBook Packages Humanities, Social Science (German Language)
  • Print ISBN 978-3-531-17284-2
  • Online ISBN 978-3-531-92257-7
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