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Gewalt im sozialen Nahraum

Zur Logik von Prävention und Vorsorge in ländlichen Sozialräumen

  • Authors
  • Manuela Brandstetter

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-9
  2. Manuela Brandstetter
    Pages 11-17
  3. Manuela Brandstetter
    Pages 55-99
  4. Manuela Brandstetter
    Pages 157-163
  5. Manuela Brandstetter
    Pages 165-191
  6. Back Matter
    Pages 207-243

About this book

Introduction

Häusliche bzw. familiäre Gewalt erfährt in den Medien und der Öffentlichkeit hohe Aufmerksamkeit, ist aber in den Sozialwissenschaften wenig erforscht.
Manuela Brandstetter stellt den Einsatz lokaler Orientierungen und deliberativer Kräfte von Sozialräumen zur Lösung der Probleme häuslicher Gewalt sowie die möglichen Verschränkungen bestehender „lokaltypischer“ Hilfeformen mit solchen der Sozialen Arbeit in den Mittelpunkt ihrer Untersuchung. Auf Basis einer qualitativen Untersuchung ländlicher (niederösterreichischer) Sozialräume zeigt sie, dass idealtypische Empfehlungen, normative Zuschreibungen von Verantwortlichkeiten und Versäumnissen sowie appellativ formulierte Ad-hoc-Thesen den Diskurs von Seiten der Polizei, der Politik und der öffentlichen Verwaltung dominieren. Sie weist die mit der Verwendung des Präventionsbegriffs einhergehenden Probleme in theoretischer Analyse und empirischer Forschung aus. Die Autorin stellt somit dar, dass einheitliche Theorien, Konzepte und Methoden zu Fragen der Vorsorge häuslicher Gewalt fehlen und welche Erfordernisse an Vorsorge und Hilfe im Problembereich idealtypisch zu formulieren sind.

Das Buch richtet sich an DozentInnen und StudentInnen der Sozialwissenschaften, der Kriminologie, der Sozialen Arbeit sowie an PolitikerInnen.

Keywords

Gewalt Häusliche Gewalt Leitbegriffe Ländlicher Raum Primärprävention Präventionsdiskurs Raum Recht Sozialwissenschaft Theorien der Hilfe Wohlfahrt Zivilgesellschaft

Bibliographic information