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Sozialrevolutionärer Terrorismus

Theorie, Ideologie, Fallbeispiele, Zukunftsszenarien

  • Editors
  • Alexander Straßner

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-7
  2. Sozialrevolutionärer Terrorismus: Typologien und Erklärungsansätze

  3. Die Heterogenität sozialrevolutionärer Grundlagen

  4. Organisationen

    1. Front Matter
      Pages 145-145
    2. Klassische sozialrevolutionäre Organisationen

    3. Strukturelle und ideologische Grenzfälle

  5. Folgerungen

    1. Front Matter
      Pages 455-455
    2. Alexander Straßner
      Pages 457-483
  6. Back Matter
    Pages 485-489

About this book

Introduction

Sozialrevolutionärer Terrorismus in seiner Breite und ideologischen Bezügen ist zu einem Stiefkind der Forschung degeneriert. Waren die relevanten Organisationen der sechziger und siebziger Jahre (RAF, Bewegung 2. Juni, Rote Brigaden, Tupamaros) eins der dominante Faktor der Berichterstattung, so fristen sie heuten ein Schattendasein neben dem die Agenda beherrschenden transnationalen Netzwerkterrorismus. Im Mittelpunkt des Sammelbandes steht dabei nicht allein die historische Analyse der wichtigsten europäischen wie überseeischen sozialrevolutionären Gruppierungen, sondern deren ideologischer Bezugsrahmen sowie gemeinsame Entstehungs- und Zerfallsbedingungen. Wie an taktischen und ideologischen Grenzfällen deutlich wird, findet sich aber auch im Terrorismus moderner Prägung sozialrevolutionäres Gedankengut. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass der sozialrevolutionär motivierte Terrorismus nicht mit dem Kollaps des real existierenden Sozialismus sein Ende gefunden hat. Angesichts von Negativeffekten der Globalisierung und fortschreitender sozialer Deprivation auch in Industriegesellschaften können sozialrevolutionäre Motive auch zukünftig Motive für Terroristen sein.

Keywords

Kommunismus RAF Revolution Rote Armee Fraktion Rote Brigaden Terror Terrorismus Terrorist

Bibliographic information