Die Kunst der Politik

Zum Potenzial von Gruppendynamik und Organisationsentwicklung für politische Lernprozesse

  • Authors
  • Barbara Lesjak

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-10
  2. Barbara Lesjak
    Pages 11-15
  3. Barbara Lesjak
    Pages 17-86
  4. Back Matter
    Pages 253-257

About this book

Introduction

Kunst der Politik – so nannten die ersten politischen Denker jene Fähigkeiten, die für die Ausübung einer politischen Tätigkeit vonnöten wären. Platon und Aristoteles glaubten, dass diese Kunst aus einer Reihe von Tugenden (heute würden wir von „Fähigkeiten“ oder „Kompetenzen“ sprechen) besteht, die prinzipiell jedem Staatsbürger (heute würden wir von StaatsbürgerInnen sprechen) in unterschiedlichen Ausprägungen eigen sind. Dahinter steht der Gedanke der Teilhabe, und zwar einer Teilhabe von menschlichen Anteilen, von menschlichen Affekten am politischen Geschehen, an der Konstitution des Staates und an der Weiterentwicklung der Gesellschaft.
Die Jahrhunderte haben aus der politischen Kunst die politische Bildung geformt; diese Entwicklung wird historisch und phänomenal untersucht. Es geht zentral um die Frage, wie eine Gemeinschaft durch eine partizipative Form der kollektiven Selbstbestimmung bestmöglich ihr Potenzial des Gemeinwohls entfalten kann, damit ihre Mitglieder auch ein gutes Leben haben können.

Keywords

Aufklärung Freiheit Interventionsforschung Kompetenzen Organisation Politik Politische Kunst Selbstbestimmung Teilhabe

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-531-91625-5
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2009
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • eBook Packages Humanities, Social Science (German Language)
  • Print ISBN 978-3-531-16677-3
  • Online ISBN 978-3-531-91625-5
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