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Demokratieförderung und Friedenskonsolidierung

Die Nachkriegsgesellschaften von Guatemala, El Salvador und Nicaragua

  • Authors
  • Tatjana Reiber

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-22
  2. Tatjana Reiber
    Pages 23-38
  3. Tatjana Reiber
    Pages 79-106
  4. Tatjana Reiber
    Pages 107-187
  5. Tatjana Reiber
    Pages 189-269
  6. Tatjana Reiber
    Pages 271-353
  7. Tatjana Reiber
    Pages 355-389
  8. Back Matter
    Pages 390-432

About this book

Introduction

Externe Demokratieförderung gehört zum Standardrepertoire der Friedenskonsolidierung nach Bürgerkriegen. Demokratie, so die implizite Annahme, stabilisiert den innerstaatlichen Frieden. Empirische Untersuchungen zeigen hingegen, dass der Prozess der Demokratisierung besonders gewaltanfällig ist. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, inwieweit innerstaatliche politische Entwicklungen von dritten Akteuren beeinflusst werden können und sollten. Tatjana Reiber analysiert am Beispiel der Friedensprozesse in Guatemala, El Salvador und Nicaragua, ob und unter welchen Umständen externe Demokratieförderung einen Beitrag zur Befriedung von Nachkriegsgesellschaften leisten kann. Dabei arbeitet sie zum einen die Bedeutung des Interessenausgleichs in ehemaligen Bürgerkriegsgesellschaften heraus. Zum anderen entwickelt sie ein Modell zur Kontextualisierung von Demokratieförderung, das die Erfolgsbedingungen verschiedener Instrumente der Demokratisierungshilfe differenziert und somit die Chancen und Grenzen externer Einflussnahme aufzeigt.

Keywords

Bürgerkrieg Demokratie Demokratieförderung Demokratisierung Friedensforschung Friedenskonsolidierung Friedensprozess Friedensprozesse Konfliktforschung Lateinamerika

Bibliographic information