Behindertwerden in der Identitätsarbeit

Jugendliche mit geistiger Behinderung — Fallrekonstruktionen

  • Authors
  • Anke Langner

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-11
  2. Pages 13-77
  3. Pages 227-253
  4. Pages 255-266

About this book

Introduction

Wie werden in der Identitätsarbeit, die vor allem über den Körper geleistet wird, Geschlechtszuschreibungen und das Bewusstsein, geistig behindert zu sein, ausgehandelt? Geschlecht spielte in der Behindertenpädagogik bisher nur in Ansätzen der Frauenforschung eine Rolle. Anke Langner operationalisiert interdependente Forschungsansätze - die Verbindung von Geschlecht mit weiteren Dimensionen sozialer Ungleichheit - für empirische Feldstudien. Sie rekonstruiert die Identitätsarbeit von Jugendlichen mit geistiger Behinderung mittels der Anwendung von qualitativen Interviews, teilnehmenden Beobachtungen und Videoaufnahmen. Damit betritt sie Forschungsneuland sowohl in den Gender Studies als auch in der Behindertenpädagogik. Im Sinne der Disability Studies wird aufgezeigt, wie stark professionelles Handeln in der Schule die Differenzierung zwischen Behinderten und Nichtbehinderten manifestiert und die Identitätsarbeit von Jugendlichen mit geistiger Behinderung erschwert, ohne dass dies zu einer Disability Identity führen muss.

Keywords

Behinderung Schulstruktur Sinnaushandlung disability studies geistige Behinderung gender studies qualitative Fallrekonstruktionen

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-531-91320-9
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2009
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • eBook Packages Humanities, Social Science (German Language)
  • Print ISBN 978-3-531-16296-6
  • Online ISBN 978-3-531-91320-9
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