Kriminal-politik

Unter redaktioneller Mitarbeit von Matthias Gasch

  • Editors
  • Hans-Jürgen Lange

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-7
  2. Einleitung

    1. Hans-Jürgen Lange
      Pages 9-12
  3. Kriminalpolitik in Deutschland 1871–1945

    1. Front Matter
      Pages 13-13
    2. Herbert Reinke
      Pages 15-23
    3. Herbert Reinke, Melanie Becker
      Pages 25-36
    4. Thomas Roth
      Pages 37-55
  4. Kriminalpolitik in der Nachkriegszeit

    1. Front Matter
      Pages 57-57
  5. Kriminalpolitik in der DDR

    1. Front Matter
      Pages 79-79
  6. Kriminalpolitik in der Bundesrepublik Deutschland

    1. Front Matter
      Pages 101-101
    2. Erster Abschnitt: Institutionen, Akteure und Entscheidungsprozesse

    3. Zweiter Abschnitt: Kriminalitätsfelder

      1. Norbert Pütter
        Pages 155-171
      2. Thomas Schweer
        Pages 173-190
      3. Karlhans Liebl
        Pages 191-215
      4. Gisbert van Eisbergen
        Pages 217-229
    4. Dritter Abschnitt: Strategien und Interessen kriminalpolitischer Programme

      1. Thomas Feltes
        Pages 231-250
      2. Thomas Feltes
        Pages 251-267

About this book

Introduction

Kriminalpolitik wird von den Autoren des Buches als ein Politik-Programm verstanden, welches die Strategien, Taktiken und Sanktionsinstrumente beschreibt, mit denen die Institutionen der Inneren Sicherheit eine Optimierung der Verbrechenskontrolle zu erreichen versuchen. Derzeit sind Tendenzen zu beobachten, wonach sich die bislang national und staatlich ausgerichteten Kriminalpolitiken „entgrenzen“: sichtbar vor allem in der zunehmenden Europäisierung der Inneren Sicherheit, beobachtbar aber auch anhand der steigenden Einbeziehung kommerzieller Akteure in die Produktion öffentlicher Sicherheit. In diesem Sinne verliert der Staat an originären Handlungs- und Eingriffsbefugnissen. Zugleich ist aber paradoxerweise festzustellen, dass die Tendenzen umfassender gesellschaftlicher Kontrollen insgesamt zunehmen. Dies betrifft einerseits die Spezialisierung und Technisierung der Strafermittlung und der Kriminalprävention (z. B. elektronische Überwachung von Telekommunikations-Infrastrukturen), andererseits expandieren durch die Verwischung der Grenzen zwischen Privatem und Öffentlichem die sozialen Kontrollinstrumente. Die Bürger avancieren selbst zu Akteuren kriminalpolitischer Kontrolle.

Keywords

Innere Sicherheit Politikfeldanalyse Politisches System Polizeiforschung Polizeiwissenschaft

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-531-90894-6
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2008
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • eBook Packages Humanities, Social Science (German Language)
  • Print ISBN 978-3-531-14449-8
  • Online ISBN 978-3-531-90894-6
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